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Palästina · 1934-12-01 · Heft 12 (Dezember 1934) · p. Seite 544

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Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 12 (Dezember 1934)
Article
Das Wirtschaftsbarometer November 1934
Date
1934-12-01
Page
Seite 544 (sequence 3)
Language
German
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(15x/2) Pfund. Da im Hinblick auf den nachgebenden Preis die Bäckereien fcmd der Lebensmittel-Einzelhandel nur streng bedarfsgemäß kaufen, haben sich bei den Importeuren in den letzten Wochen etwas größere Vorräte angesammelt, die weiterhin verstimmend wirken. Zuck ie r. Der Markt verkehrt gegenwärtig nur in äußerst gedrückter Haltung. Die nordamerikanischen Raffinerien werfen den von ihnen verarbeiteten Kuba-Zucker, unterstützt durch den Tiefstand des Dollar-Kurses, zu Kampfpreisen auf den Weltmarkt, was wiederum die auf dem Palästinamarkt in erster Linie konkurrierenden Zuckerinjdustrien Aegyptens und Niederländisch-Indiens (Export-Konzern „Nivas" der 172 Zuckerfabriken Javas) zur Preisschleuderei zwingt. Ihre Verkaufspreise — cif — gehen augenblicklich über die Selbstkosten an Verpackung und Fracht kaum noch um ein wesentliches hinajus. Infolgedessen haben die palästinensischen Importeure an ihren umfangreichen Vorräten, die noch auf höherer Preisbasis eingekauft waren, erhebliche Verluste erlitten. Der Absatz im Lande ist unbefriedigend, da die Kundschaft angesichts der Preisentwicklung nur das Notwendigste abruft. Gegenwärtig notieren gemajhlener Zucker loko pro Tonne bis zu 16 (im Vorjmonajt bis zu 161/2) Pfund, während Würfelzucker, hauptsächlich tscheehöslowajkischer und englischer Provenienz, dessen Preisbasis weniger umstritten ist, leidlich den Vormonats-Stand (19—20 Pfund pro Tonne loko) bewahren konnte. Reis. Obwohl die Lajgerbestände nach wie vor nicht sehr groß sind, hat dennoch unter internationalem Einfluß die bisher sehr feste Tendenz neuerdings nachgegeben. Die billigen indischen und ägyptischen Qualitäten erzielen cif Jaffa—Haifa pro Tonne von ö1/^ (im Vormonat 7) Pfund an; dementisprechend gaben auch die besseren Sorten nach. Kaffee, Tee, Kakao. Der Preisverfall für Kaffee hat sich weiter ausgewirkt; cif Jaffa—Haifa werden augenblicklich pro Tonne für „Rio Nr. 5" 46—47 (im Vormonat 48) Pfund genannt, für „Santo Bourbon Prinee" 50—51 (52—53) Pfund. In Tee ist nunmehr saisongemäß eine gewisse Gesohäftsbelebung eingetreten; unverändert zahlt man cif Jaffa—Haifa pro englisches' Gewichtspfund (453,6 Gramm) —,300 Pfund; für ceylonesischen „Orange- Pecco Nr. 5". Am Kakao-Markt liegen keine wesentlichen Veränderungen vor; in Speise-Kakao dominiert, trotz wiederholter ausländischer Konkurrenzvorstöße, das einheimische Fabrikat. Eier. Die Versorgungslajge bleibt unbefriedigend, da die Ankünfte geringen Umfaings und mangelhafter Beschaffenheit sind. In den letzten Wochen ist, nachdem sie im Vormonat fehlte, wieder etwas türkische Ware: auf dem Markt erschienen; sie erzielt loko pro Kiste (1440 Stück) 4^600 bis 5 Pfund. Aegyptisehe Ware verlangt zurzeit loko pro Korb (720 Stück) 1,650—1,750 (Vormonat 1,700) Pfund. Syrische Ware ist gegenwärtig vom Markte abwesend. Die Anfuhren von jüdischen Inlaindseiern (Hühnerfarm-Erzeugnis) sind saisongemäß knapp und notieren, je nach Größe, mit —,550 bis —,70(y (Vormonat —,500 bis —,700) Pfund pro 100 Stück. Der schwache Import kommt weiterhin dem arabischen Inlandsei zugute, das, bei ebenfalls knappem Angebot, sein Preisniveau auf —,470 (Vormonat —,400 bis —,430) Pfund pro 100 Stück erhöht hat. Butter und Käse. Der Markt der Butter hat sich letzthin saisongemäß auf Grund internationaler Tendenz außerordentlich befestigt, bei stark

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