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Palästina · 1934-12-01 · Heft 12 (Dezember 1934) · p. Seite 543

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Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 12 (Dezember 1934)
Article
Das Wirtschaftsbarometer November 1934
Date
1934-12-01
Page
Seite 543 (sequence 2)
Language
German
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(Ruthenberg)" mit 135o/0, Aktien der „Palestine Potash" mit 120o/0, Aktien der 543 „Migdal Insurance Company" mit lOOo/o, 61/^o/oige kumulative Vorzugsaktien der „Palestine Road Construction Company" mit 105o/o, detto Stammaktien mit 110o/o und Aktien der „Palestine Foundries and Metal Works (Kremener Works)" mit 100 o/0. Zitrusfrüchte. Seit Beginn der neuen Exportsaison bis Mitte November sind über 70.000 Kisten Grape-Fruits und über 20.000 Kisten Zitronen exportiert worden. Die Grape-Fruits gingen bisher hauptsächlich nach England; sie erzielten dort zuerst bis 17 Shilling pro Kiste erlitten (dann aber wieder eine gewisse Absehwäcjhung. Gute Preise werden für Zitronen gemeldet, bisher vor allem im Export nach England und den Balkanstaaten. Die erste Verschiffung von Ora,nigen in dieser Saison ist ab Jaffa am 16. N,ovember, ab Haifa am 18. Niovember erfolgt, in beiden Fällen nach England. Die Absatzaussichten sind noch nicht endgültig geklärt. Was den englischen Markt betrifft, so werden dort die Palästina-Orangen, da das Problem der „Imperial Preferenoe" bisher nicht gelöst werden konnte, wiederum nur am der allgemeinen Orangen-ZoUermäßigung während der Wintermonate (vom 1. Dezember bis 31. März Einfuhrzoll nur 10 o/o ad valorem, gegenüber 3l/2. Shilling pro .„hundredweight" — 45 kg — von April bis Niovember) partizipieren ohne sonstige Bevorzugung gegenüber der spanischen und itaMenischenl Ware. Die Frage des deutschen Geschäftes ist bis zur Stunde noch unentschieden; Meldungen über ein deutsch-palästinensischeis Ora,ngen-Abkommen haben sich als unrichtig erwiesen. Unseren neuesten Informationen gemäß werden die Palästina-Orangen-Lieferjungen nach Deutschland wohl über das allgemeine deutsch-englische Devisen-Clearing verrechnet werden. Was Polen; betrifft, so hat sich die Nachricht von einer Zollermäßigung für Palästina- Orangen als unzutreffend herausgestellt. Aus Rumänien erfahren wir, daß es für Palästina-Orangen das gleiche Import-Kontingent wie zur letzten Saison bewilligt und eine beschleunigte Zajhlungsweise versprochen hat. In der Tschechoslowakei hat sich erstmalig ein Komitee von Palästina-Orangen-Importeuren gebildet, um Einfuhrearleichterungen zu erzielen. Die Verschiffungskontrakte der palästinensischen Zitrus-Exporteure mit den nach England verkehrenden Dampferlinien für die neue Saison sind bereits ratifiziert; für den Kontinent und Skandinavien stehen sie kurz vor dem Abschluß, wobei zq erwähnen ist, daß die „Svenska Orient Linien" (Göteborg) und die „Deutsche Levantelinie" (Hamburg) sich über gleiche Raten verständigt haben. Der Stand der Orangenernte ist bisher gut, abgesehen vom Auftreten von „Black Scale" (einer Pflanzenkrankheit) in einigen Plantagen südlich Haifas. Getreide und Futtermittel. Die Frage, ob die Einf uhrsp erre für Weizen auch nach dem 1. Januar 1935 fortbestehen wird, ist heute in Importeurkreisen Gegenstand lebhafter Diskussion, während die; Regierung sich bisher nicht dazu äußern will. Einheimisdier Weizen verkehrt nur in geringen Mengen und leidet unter schwächerer Stimmung, was auch' für Durrah, Mai s, G e r s t e und Pferdebohnen gilt. Im allgemeinen hat das Preisniveau gegenüber dem Vormonat um etwa 5 o/o nachgegeben. Die Importe von polnischem Roggen wurden fortgesetzt, jedoch nur in unbedeutenden Mengen. M e h 1. Infolge der sinkenden internationalen Tendenz waren die Preise in letzter Zeit etwas rückläufig; gegenwärtig notiert loko pro Tonne amerikanisches Mehl mit 18 (im Vormonat: lß1/^) Pfund und australisches Mehl mit 15

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