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Palästina · 1934-11-01 · Heft 11 (November 1934) · p. Seite 470

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Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 11 (November 1934)
Article
Die jüdische Wirtschaft und ihre Entwicklungstendenzen
Date
1934-11-01
Page
Seite 470 (sequence 22)
Language
German
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auch von der geplanten Verlegung der Eisenbahnlinie mit Tel-Aviv als Zentralpunkt, wobei wichtige jüdische Siedlungen berührt werden sollten, nichts« mehr zu hören, obwohl diese Reform zweifellos nicht nur im gesamten Wirtschaftsinteresse läge, sondern auch im Interesse der Hebung des Eisenbahnverkehrs selbst und damit auch der Besserung des Finanzstatus der Eisenbahn.) Im ganzen ergibt sich für das vergangene Jahr eine bedeutende Hebung des Transportverkehrs, namentlich soweit es sich um den Schiffsverkehr handelt (im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte). Und diese Steigerung ist nichts anderes als eine eindeutige Widerspiegelung der Entfaltung der Großhandelstätigkeit. Denn der Großhandel ist -einmal einfuhrorientiert im Sinne der Deckung des Bedarfs des Einzelhandels an Importwaren, andererseits exportorientiert (vor allem das Zitrus-Großiiiandelsgeschäft). Au*f diese Weise kann maJn dem Aufstieg des Großhandels aus der Außenhandels«- gestaltung sowohl auf der Einfuhrseite, als auch auf der Ausfuhrseite bewerten unu seine UrCßenproportionen beziffern. Die Außenhandelsbeziehungen Palästinas mit der übrigen Welt haben sieh von Jahr zu Jahr erweitert. Während überall in der gesamten Weltwirtschaft eine auÖaülendie Schrumpfung des Außenhandels zu beobachten ist, verzeichnen wir für Palästina! gerade die umgekehrte Tendenz einer ständigen Aufwärtsbewegung. Im Jahre 1933 erreichte der Warenimport eine Rekordhöhe von rund 11 MiiL pal. Pfund gegen 7,8 Mill. pal. Pfund und 5,9 MilL pal. Pfund in den beiden Vorjahren. Zieht man (hiervon die Wareneinfuhr ab, die nicht unmittelbar die palästinensische Wirtschaft berührt (Irak-Petrol-Bedarf, Regierungs- und MiHtärbedarf), so stellt sich die Wareneinfuhr von 1933 noch immer auf den Höchstbetrajg von rund 9,7 Mill. pal. Pfund gegen 6,5 Mill. pal. Pfund bezw. 5,3 Mill. pal. Pfund in den beiden Vorjahren. In den letzten Jahren halt sich die durchschnittliche] Zollbelajstung des Imports wesentlich erhöht; für 1933 ergibt sich eine entsprechende Durchschnittsziffer für die Wareneinfuhr, die einem Zoll unterliegt, von insgesamt rund 27% gegen rund 19 o/o im Jahre 1929. Natah dien vorliegenden Angaben für die ersten drei Monate 1934 (die Außenihandelsstatistik Palästinas ist außerordentlich rückständig) ergibt sich wiederum eine Einfnhrsteijgerung im Ver-4 gleich zu der entsprechenden Zeit des Vorjahres von rund 2>4 Mill. pal. Pfund auf rund 3,2 Mill. pal. Pfund, d. h. also um rund 36% (für Syrien hingegen ist inn der gleichen Zeit ein Importrückgang um rund 26o/o festzustellen). Die vorliegenden Importziffern für die ersten Monaite 1934 verstärken noch die Einfuhrtendenz von 1933. So sehen wir eine auffallende Zunahme des Imports von Butter (um rund das Doppelte)* von Kartoffeln (um reichliich' vier Fünftel), von Schokolade (um mehr als das Doppelte), von Schuhen (um reichlich drei Viertel) — alles Produkte, deren Erzeugungssteigerung im Inlande unter der Einfuhrkonkurrenz besonders stark zu leiden hat. Auf der Ausfuhrseite zeigen sich kaum wesentliche Veränderungen. Im Jahre 1933 wurden Waren im Gesamtwerte von rund 2,6 Mill. pal. Pfund ausgeführt gegen 2,4 Mill. pal. Pfund bezw. 1,6 Mill. pal. Pfulnfd in den beiden -vorangegangenen Jahren, wovon der weit überwiegende Anteil nach wie vor dem Zitrusexport zukommt. Im Januar/März 1934 hat sich die Warenausfuhr gegenüber den gleichen Monaten des Vorjalhres um nur 13.9o/0 gehoben, und zwar von 1,6 Mill. pal. Pfund auf 1,9 Mill. pal. Pfund, s

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