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Palästina · 1934-10-01 · Heft 10 (Oktober 1934) · p. Seite 404

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 10 (Oktober 1934)
Article
Das Wohnungsbauproblem in Palästina
Date
1934-10-01
Page
Seite 404 (sequence 4)
Language
German
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luvest, in pal. Pfd. 200.000 309.000 415.000 587.000 991.000 3,249.000 Ein Vergleich der Ziffern beider Redben zeigt schon auf den eristen Blick, daß mit steigender Einwanderung eine steigende Baubeweguiijg verbunden ist und umgekehrt. Da es uns hier aber auf eine möglichst anschauliche Beobachtung des Zusammenhanges ankommt, ist es nützlich, die Abhängigkeit durch eine graphische Darstellung zu verdeutlichen. Tatsächlich zeigen auch die beiden Kurven des folgenden Diagrammes eine verblüffende Aehnlichkeit des Verlaufes, so daß man berechtigt ist, den Einfluß der Einwanderung auf die Bautätigkeit nicht nur als stimulierend, sondern darüber hinaus als für Umfang! und Stärke der t Baubewegung entscheidend zu statuieren. Dabei soll nicht übersehen werden, daß durch die hier nicht berücksichtigte Auswanderung und die Eliminierung der Bauziffern für Jerusalem und das flache Land gewisse Korrekturen notwendig werden;. Diese Konrekturen können jedoch den charakteristischen Trend der Kurven nicht merklich beeinflussen. Viel beachtenswerter ist dagegen bei einer Wertung der Kurven, daß sich die Proportion zwischen Einwanderung und Bautätigkeit durch eine Verstärkung der Baubewegung in den letzten Jahren verschiebt. Die Baubewegung steigt nämlich schneller. Es wird also, falls man für das Verhältnis von Einwanderung und Baubewegung einen bestimmten Schlüssel festlegen wollte, pro tausend Einwanderer in den letzten Jahren erheblich mehr investiert, als früher. Diese Mehrinvestierungen können verschiedene Ursachen haben. a) Zusätzlichen Wohnbedarf (siehe oben 2—5). b) Preisänderungen. Als Faktoren des zunehmenden Bedarfs an Wohnraum wurden oben folgende Ursachen angeführt: natürlicher Zuwachs, Ehegründungen, Erhöhung des Wohnungsstandards und Eigenheimbewegung. Was zunächst den natürlichen Zuwachs betrifft, so läßt sich gegenwärtig auf Grund der ziemlich zuverlässigen Geburtenstatistik der jährliche Zuwachs für die jüdische städtische Bevölkerung auf rund 4000 Seelen beziffern. Rechnet man im Durchschnitt einen halben Raum pro Neugeborenes, so ergibt sich daraus ein zusätzlicher Wohnbedarf von 2000 Zimmern im Jahr. Leider gibt es keine Statistik der Ehegründungen. Immerhin wird für die städtische Bevölkerung eine Zahl von rund 1800 Eheschließungen pro Jahr als sehr vorsichtige Schätzung gelten können und ebenso der dadurch entstehende Wohnbedarf von 1000 Zimmern keineswegs zu hoch gegriffen sein. Der durch die Eigenheimbewegung und die starken Tendenzen zur Steigerung des quantitativen und qualitativen Wohnkomforts entstehende Mehrbedarf wird mit 2000 Zimmern pro Jahr ebenfalls nicht überschätzt sein, so daß wir insgesamt zu einem im Inland entstehenden jährlichen Mehrbedarf von 5000 Zimmern gelangen, dessen Finanzierung, niedrig angesetzt, 600.000 bis 800.000 pal. Pfund erfordert. Hierbei ist allerdings vorausgesetzt, daß es sich um Wohnungen, 4*04? Jahr Einwanderung 1928 3.200 1929 6.500 1930 6.400 1931 5.100 1932 11.200 1933 40.000

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