Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 8-9 (August 1934)
- Article
- Die Zitrus-Industrie in Palästina
- Date
- 1934-08-01
- Page
- Seite 323 (sequence 9)
- Language
- German
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Großbritannien zusammen nahmen neun Zehntel des amerikanischen Exporte^ auf. Europa importierte 1931 ungefähr P-/2 Millionen Kisten und nur l1/^ Million im Jahre 1932. Der Rückgang im Jahre 1932 war die Folge kleinerer Ernten und nicht verringerter Nachfrage. Der Californian Citrograph vom Januar 1934 schreibt, daß die Weltproduktion in Grapefruit wenigstens zehn Jahre lang rapide vorwärts gehen wird und daß daher eine verstärkte Konkurrenz auf den Exportmärkten zu erwarten ist. Für die Aussichten der Propaganda zwecks Erhöhung der Verkaufsrate pro Kopf ist der folgende Auszug aus dem Jahresbericht der California Fruit Growers Exchange (für das am 31. Oktober 1933 endende Jahr) von Interesse. „Da die einzelne Grapefruit viel größer ist als die Orange, ist auch der Stückpreis notwendigerweise höher, was sich natürlich! in Jahren, wo der Verbraucher in erster Linie auf den Stückpreis achtet, nachteilig gegen Grapefruit auswirkt. Auch hat die Grapefruit noch keine so ausgedehnte Verbreitung als Massenkonsumartikel gefunden, zum Teile wegen mangelnder Propaganda/' Tabelle 6. Import von Grapefruit nach Europa. Jahr Gesamtexport nach Europa Konsum pro Kopf Kisten Ibs. 1921 34.318 0,05 1925 268.188 0,37 1929 868.523 1,17 1932 1,249.600 1,65 Von 1928 bis 1933 wuchs der Impoirfc von Grapefruit nach Großbritannien von 473.000 cwts auf 779.000 cwts.; der Durchschnittswert sank von 33/6 auf 27/5 per cwt.; der Jahreskopf verbrauch stieg von 1,1 auf 1,8 Ibs. Im Jahre 1932 betrug der Anteil der amerikanischen Grapefruit am gesamten Grapefruitimport nach England 56o/0; 64o/0 in 1933; 70o/0 in 1930 und 78 o/o in 1929. Der größte Teil der nach England importierten Grapefruit stammt aus Florida, wo die Ernte im September beginnt und bis Mai andauert, wobei die Höhepunkte März oder April sind. In Texas, herrschen ungefähr dieselben Erntebedingungen wie in Florida, während Kalifornien Grapefruit1 das ganze Jahr hindurch hat. In der Saison 1933/34 waren die Zufuhren aus den Vereinigten Staaten nach Großbritannien größer als in der gleichen Periode des Vorjahres 180.000 Kisten gegenüber 120.000. Auch Jamaika schickte größere Mengen, nämlich 52.000 Kisten gegenüber weniger als 37.000 im Jahre 1933. Außer den Vereinigten Staaten kommen noch Jamaika, Portorico und Kuba (Isle of Pines) als Importländer von Grapefruit für Großbritannien in Frage. In jedem Falle ist die früheste Frucht einige Wochen vor der vor Florida reif und keine Anstrengung wird versäumt, um die Frucht so früh als möglich auf den Markt zu bringen. Jamaika exportiert vom September bis gegen März; Portorico, das drei verschiedene Ernten im Jahre hat, verschifft hauptsächlich im September oder Oktober und je nach dem Ernteausfall noch einmal im Frühjahr und im frühen Sommer; Isle of Pine zeigt etwa die gleichen Exportperioden. Aber alle diese Länder produzieren Grapefruit mehr oder weniger das ganze Jahr über.