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Palästina · 1934-08-01 · Heft 8-9 (August 1934) · p. Seite 309

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 8-9 (August 1934)
Article
Das Land der Gärten
Date
1934-08-01
Page
Seite 309 (sequence 5)
Language
German
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in das ferne Obergaliläa, nach; Rosch Pinah, Jessod Hamaaiah, 309 besonders als Baron Rothschild das Kolonisationswerk unter seinen Schutz nahm. Seine aus Frankreich kommenden Sachverständigen trugen wesentlich zur Entwicklung der Kultur von Weinstöcken, Oliven, Maulbeeren usw. bei. Rasch erlernten die jüdischen Bauern die Gesetze der neuen Kulturzweige, paßten sich den neuen Verhältnissen an und wurden in wenigen Jahren gute Fachleute, Schöpfer neuer Methoden des Wein- und Orangenbaues. Nicht nur die Araber, die sich schon längst mit der Pflanzungswirtschaft befaßten, kamen jetzt zu den jüdischen Pflanzern, um sich belehren zu lassen, auch für die deutschen Landwirte, die über eine lange Tradition und über Kenntnisse verfügten, waren die Juden Lehrer und Instruktoren im Pflanzungsbau. Dank der Hingabe der jüdischen Pflanzer in diesem Zweig wurde er vervollkommnet und maximale Ernten erzielt. Anfangs haben unter den Pflanzungen die unbewässerten den ersten Platz in den jüdischen Kolonien eingenommen; die Pardessim waren gering an Zahl und ihre Fläche machte noch als die landwirtschaftliche Kolonisation bereits 30 Jahre alt war und viele Siedlungen bestanden, kaum 10.000 Dunam aus. Die größte Pardessfläche, 4 bis 5000 Dunam, war in Petach Tikwah konzentriert, ferner gab es auch in Nes Zionah und Chederah1 vereinzelte Pardessim. Erst in den letzten fünf Jahren haben sich die Zitruspflanzungen bei den Juden ausgebreitet. In dieser kurzen Zeitspanne hat die Fläche der jüdischen Paredessim von Jahr zu Jahr gewaltig zugenommen, wie aus den folgenden Zahlen ersichtlich ist: Fläche der Zitrusgärten in jüdischem Besitz: Bis zum Jahre 1926 12.000 Dunam Im Jahre 1926 17.000 „ 1928 30.000 „ „ 1930 60.000 „ 1932 73.000 „ 1933 115.000 „ Die Ausbreitung der Zitruspflanzungen war ein wichtiger Faktor, der die Möglichkeit einer vergrößerten Einwanderung, insbesondere für Arbeiter schuf. Heute sind in den alten und neuen Kolonien ca. 7000 jüdische Arbeiter beschäftigt und zwar :zum größten Teil in Pardessim. Neue Orangengärten wurden in steigendem Maße in den alten Kolonien geschaffen, in Petach

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