Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 8-9 (August 1934)
- Article
- Das Land der Gärten
- Date
- 1934-08-01
- Page
- Seite 308 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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600.000 Dunam. Bis heute wurden Pardessim auf einer Fläche von 200.000 Dunam angepflanzt, d. h., daß bereits 33.3% der für Zitrusgeeigneten Fläche bebaut sind. Diese Fortschritte verdanken wir den hohen Erträgen die in diesem Zweig erzielt werden und der guten Qualität der Früchte, die auf den europäischen Märkten einen ausgezeichneten Ruf haben, so daß die Einnahmen mehr oder weniger stabil sind. In den letzten fünf Jahren Hat sicK dfe Fläche der Zitruspf lanzungen mehr als verdoppelt. III, Zur Zeit sind ca. 1,140.000 Dunam des palästinensischen Bodens in jüdischem Besitz. Aber in dieser Fläche sind Böden inbegriffen, die zur landwirtschaftlichen Bearbeitung ungeeignet sind; sie werden auf ca. 210.000 Dunam geschätzt. Die in jüdischen Händen befindliche Fläche, die für bewässerte Landwirtschaft geeignet ist, beträgt 930.000 Dunam, das sind 7.6% der Gesamtfläche dieser Kategorie im Lande. Das Verhältnis der jüdischen Pflanzungen zu den gesamten Pflanzungen im Lande ist höher und beträgt 25.6% oder in absoluten Zahlen ausgedrückt: die jüdischen Pflanzungen bedecken 156.000 Dunam. Nach Kategorien und Flächen verteilen sich die jüdischen Pflanzungen wie folgt: Zitrus 115.000 Dunam Weintrauben 25.000 Mandeln 7.500 Oliven 6.000 Bananen 1.200 Andere Obstbäume 1.800 156.500 Dunam 13.7% des jüdischen Bodenbesitzes sind mit Pflanzungen bedeckt. Schon zu Beginn der jüdischen landwirtschaftlichen Kolonisation war die Tendenz erkennbar, die Pflanzungswirtschaft gegenüber anderen Zweigen der Landwirtschaft zu bevorzugen. Zwar, als Rischon le Zion und Petach Tikwah vor 50 Jahren gegründet wurden, da begannen die Bauern zu pflügen und zu säen, denn damals herrschte in den Kreisen der Chowewe Zion das Schlagwort: Ackerbau, aber sehr bald erkannte man auch in diesen Kolonien, welche Wege einzuschlagen seien und die Pflanzungen verdrängten rasch den Ackerbau: man pflanzte Weingärten, Oliven,, Mandeln und auch Orangen. Von hier aus verbreitete sich die Parole des Pflanzungsbaues in das benachbarte neue Kolonisationsgebiet, nach Rechowoth, Ness Zionah, Chederah, ja selbst.