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Palästina · 1934-08-01 · Heft 8-9 (August 1934) · p. Seite 310

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 8-9 (August 1934)
Article
Das Land der Gärten
Date
1934-08-01
Page
Seite 310 (sequence 6)
Language
German
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3X0 Tikwah, Rechowoth, Chederah, und auf der Grundlage dies Zitrusbaues wurden auch! neue Siedlungen gegründet wie Magdiel, Kfar Saba, Raananah, Tel Mond, die Arbeitersiedlungen Gan Chajim, Gan Raweh', Beth Chanan, die Siedlungen im Emek Chefer und andere. Viel Kapital — schätzungsweise 10,000.000 Pfund — wurden in den Pflanzungen der Juden investiert. Man schätzt, daß die Einnalimen aus den damit geschaffenen Pflanzungen, wenn alle fruchttragend sein werden, 2,480.000 Pfund betragen werden, wovon 2,300.000 Pfund auf Zitrus, der Rest auf andere Pflanzungen entfällt. Die Nettoeinnahmen könnten ca. 50.000 landwirtschaftliche Arbeiter ernähren. 72% der jüdischen Pflanzungen gehören Gesellschaften und Privaten und sind auf eigenem Boden gepflanzt. Nur 7.7o/o sind auf Keren Kajemeth-Boden gepflanzt, und zwar: Bewässerte Pflanzungen (Orangen, Bananen) 6.400 Dunam Unbewässerte Pflanzungen (Wein, Oliven, Obstbäume) 5.650 „ Summe 12.050 Dunam Der Keren Kajemeth besitzt 29,73<>/o (339.000 Dun.) des gesamten Bodens, der sich in jüdischen Händen befindet: die Verhäitniszahl des zur Bearbeitung geeigneten KerenKajemeth-Bodens zu dem zur Bearbeitung geeigneten Gesamtboden der sich in jüdischen Besitz befindet, ist 31.6o/0 (294.000 Dunam von 930.000); 32.3o/0 dieses Keren Kajemeth-Bodens (d. h1. also 95.000 Dunam von den 294.000} sind für Pflanzungen geeignet. Wenn nichtsdestoweniger auf Keren Kajemeth-Boden verhältnismäßig wenig Plantagen angelegt sind* so liegt der Grund dafür in den vor und gleich' nach dem Krieg herrschenden Kolonisationstendenzen; sowohl die Siedlungsfachleute als auch die Siedler wünschten, die landwirtschaftliche Kolonisation zum Ackerbau und nicht zur Pflanzungswirtschaft zu lenken. Das damals und vielfach auch heute noch hauptsächlich bei den landwirtschaftlichen Arbeitern herrschende Schlagwort war: Produktion für die primären landwirtschaftlichen Bedürfnisse, zwecks Selbstversorgung, das bedeutet: Getreidewirtschaft, die vor allem Brot jproziert, Gemüse und alles, was sonst noch mit den primären Bedürfnissen zusammenhängt, wie Eier und Milch. Dieses Schlagwort war bestimmend und richtunggebend sowohl für die nationale Kolonisation auf Keren Kajemeth-Boden, als auch für die Bodenpolitik dieses Fonds: große Bodenflächen im Ausmaße von zehfttausenden Dunam wurden im Emek Israel erworben. Dieses Tal ist berühmt durch seinen tiefen Boden, der hauptsächlich Getreide

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