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Palästina · 1934-04-01 · Heft 4-5 (April 1934) · p. Seite 150

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 4-5 (April 1934)
Article
Das Tal Sebulon ("Emek Sewulun" - "Haifa-Bay")
Date
1934-04-01
Page
Seite 150 (sequence 18)
Language
German
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X50 Assanierungsarbeit geleistet werden und sie wird zweifellos durch! den Keren Kajemeth! durcKgefuhrt werden, sowie er die Mittel Mefür haben wird. Dann aber wird dieser Boden Hunderte von Siedlerfamilien aufnehmen können, selbst wenn die Zitrusfrucht auf ihn nicht gedeihen sollte. Die Erde ist hier schwarz und schwer und auch' der sandige Boden eignet sich mit Ausnahme eines kleinen Teiles nicht völlig für Zitrusplantagen. Beide Bodenarten eignen sich aber für den Anbau von Gemüse und von Futter für Milchvieh, ferner für Fruchtbäume, und das ganze Gebiet kann künstlich be* wässert werden, denn Wasser gibt es hier in Ueberfluß, sowohl fließendes als auch Grundwasser. Die ganzen 14.000 Dunam können zu bewässerten Gärten werden und eine Fläche von 25 bis 30 Dunam genügt dann pro Familie. Das Wachstum der Bevölkerung von Hoifa bringt eine vergrößte Nachfrage nach Milch!, Gemüse und Eiern nach1 sich, die diese Wirtschaften produzieren werden. Dieser Gürtel wird somit ca. 400 Landwirtschaft betreibende Familien umfassen können- Endergebnisse. In den letzten zehn Jahren hat der Keren Kajemeth1 ein nationales Vermögen im Gesamtbetrag von 275.000 pal. Pfund für die Erwerbung des Bodens der Haifa-Bay (67.000 Dunam) sowie für dessen AmeHorierung (Trockenlegung, Schaffung von Wegen, Wasserversorgung und Planung) investiert. Es müssen noch weitere bedeutende Summen aulgewendet werden, um die erforderlichen Arbeiten zu vollenden, damit dieser ganze Boden zum Leben erweckt werde und geeignet sei, zivilisierten Menschen als Siedlungsginindlage zu dienen. Aber nichtsdestoweniger, wie groß ist der Wert dieses Komplexes schon jetzt, da doch der Preis des Bodens in der Nähe der Industriezone ca. 100 Pfund ppo Dunam beträgt, und wie gewaltig wird er in der nächsten Zukunft noch wachsen! Dieser Boden des Keren Kajemeth wird für 12.000 Familien — darunter 1000 Landwirtschaft betreibende — eine unentbehrliche Stütze ihrer Existenz bedeuten. Wir werden in gar nicht ferner Zukunft die Verwirklichung dieser Voraussage erleben. Nachbemerkung der Redaktion: Ueber die Verwertung der Ländereien des Keren Kajemeth in der Haifa-Bay, über die n. a. in obiger Darstellung in großen Zügen gehandelt wird, haben wir schon wiedeSrhJoit Nachrichten ge* bracht. Im Anschluß an obigen Artikel geben wir einige Stellen aus einem Referat wieder, das Dr. A. Granowsky über das gleiche Thema kürzlich

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