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Palästina · 1934-04-01 · Heft 4-5 (April 1934) · p. Seite 147

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 4-5 (April 1934)
Article
Das Tal Sebulon ("Emek Sewulun" - "Haifa-Bay")
Date
1934-04-01
Page
Seite 147 (sequence 15)
Language
German
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Die Sorge, die uns wegen des Erwerbes von Reserveböden bedrückte und die uns von solchem Erwerbe abhielt, sie ist von selbst zur Gänze gewichen. Unter dem Drucke der Umstände haben wir den richtigen Weg und die Lösung dieser Frage gefunden und heute sorgen wir uns nicht mehr, wie manche es noch vor einigen Jahren taten, darüber, daß der Keren Kajemeth zu sehr mit Reserveböden belastet ist, sondern ganz im Gegenteil, wir sind besorgt, weil die Bodenreserve geringer geworden ist und weil kein Ersatz für sie geschaffen wird. Besiedlmigsplan. Die Bedeutung des Bodens für das Siedlungswerk begann jedem klar zu werden, als die Pläne für die großen Unternehmungen in Haifa und Umgebung verwirklicht wurden. Diese Unternehmungen, die in einem der Regierung entsprechenden großen Maßstabe durchgeführt wurden, wie der Hafen, die Eisenbahnwerkstätten, die hunderte Arbeiter beschäftigen, die Flugstation für den Indiendienst und die Unternehmungen der Irak Petroleum Cy., sie alle bilden die Grundlage für ein künftiges großes Haifa, das das wichtigste Zentrum des nahen Ostens sein wird. Diese Unternehmungen, die zum Teil bereits verwirklicht sind, zum Teile sich im Stadium der Verwirklichung befinden, lenken das Wachstum der Stadt nach der Richtung der Bucht, wo Industrieunternehmungen und Wohnhäuser Platz finden werden. Es ergab sich also die Notwendigkeit, einen Plan nach dem Muster der modernen europäischen Großstädte für die Besiedlung dieses Bodens zu entwerfen. Dieser Notwendigkeit Rechnung tragend, wurde Prof. Abercrombie aus England, der hervorragende Fachmann für Stadtplanungen, eingeladen, um den Plan für die Besiedlung der Haifabucht auszuarbeiten. Die grundsätzlichen Linien dafür stehen fest, und ihnen zufolge soll dieser Komplex in drei bezüglich ihrer Größe nahezu gleiche Streif en geteilt werden, die sich von Westen nach Osten erstrecken, 1. Das Industriegebiet: Es wird auf dem ersten Bodenstreif ein gebaut, der vom Kischon begrenzt ist. 2. Das Stadtgebiet auf dem zweiten Bodenstreifen. Sein nördliches Ende bezeichnet die Linie, die sich vom Meere über TeJ Kurdani zieht. 3. Der landwirtschaftliche Gürtel. Er beginnt beim städtischen Gürtel und endet an der Grenze des Bodenkomplexes im Norden; entlang dem Naaman. Die zwei Parzellen, die jenseits des Naaman östlich liegen, gehören auch zu diesem Gürtel.

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