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Palästina · 1934-04-01 · Heft 4-5 (April 1934) · p. Seite 145

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 4-5 (April 1934)
Article
Das Tal Sebulon ("Emek Sewulun" - "Haifa-Bay")
Date
1934-04-01
Page
Seite 145 (sequence 13)
Language
German
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gung dieser Arbeit gab es keine Fälle van Fieber mehr. Auf dieise J45 Weise wurden 60% der Fläche der Bucht assaniert. Die Gesamtkosten dafür beliefen sich auf ca. 35.000 Pfund. Eine zweite wichtige Arbeit wurde vom Keren Kajemeth: gleiche zeitig gemeinsam mit der P.E.C. geleistet und zwar ist es der Bau der Chaussee von Haifa nach Akko,die die rasche Entwicklung dieses Gebietes erst ermöglicht. Gemäß dem Vertrage vom Jahre 1926 zwischen der Haifa Bay Dev. Comp, und der paläsfjnensi* sehen Regierung Hatte die Regierung die Verpflichtung übernommen, diese Chaussee zu bauen, die Gesellschaft dagegen hatte sich verpflichtet, die gesamten Steine zu liefern, die für den Bau erforderlich sein würden. Da die Böden der Bucht von der Haifa Bay Dev. Comp, in den Besitz des Keren Kajemeth und der P.E.C. übergingen, übernahmen diese beiden Gesellschaften auch jene vertragliche Verpflichtung und sie nahmen am Bau der Chaussee durch die Belieferung mit Steinen im Werte von 6000 pal. Pfund teil. Ende 1932 wurde der Bau der Chaussee beendet; sie ist der allgemeinen Benützung derzeit bereits übergeben,. Maßnahmen, um den Boden im Besitz zu erhalten: Noch war der Keren Kajemeth mit der Assanierung des Gebietes beschäftigt, da tauchte bereits die neue Sorge auf, wie der Besitz am Boden aufrecht zu erhalten wäre, denn eben waren die neuen Bodengesetze der palästinensischen Regierung zufolge des Shaw-Berichtes publiziert worden. Diese sprechen jedermann, der fremden Boden bearbeitete, die Rechte des Pächters zu, aber nicht nur jenen, die den Boden bearbeiten, sondern auch den Hirten, den Wasserschöpfern und jenen, die an den Seen Schilfrohre schneiden. Alle diese haben Rechte auf den Boden, auf dem sie weiden oder Wasser zu schöpfen pflegen oder Schilfrohre für ihre Matten schneiden. Der wirkliche Eigentümer des Bodens kann sieh von dieser Belästigung nur durch Entschädigungen Prozessen und dergl. befreien. Bezüglich des Bodens der Haifa- Bucht drohte Gefahr von allen vier Arten von „Pächtern", von den den Boden Bearbeitenden jedoch am wenigsten, denn die Fläche, die überhaupt in einem solchen Zustande war, daß die die Möglichkeit der Bearbeitung bot und die für Araber erreichbar war, war verhältnismäßig nicht groß. Von dem ganzen Komplex von 35.000 Dunam, der dem Keren Kajemeth und der P.E.C. gehörte, waren nur ca. 5000 Dunam geeignet, bearbeitet zu werden. Der übrige Boden war bedeckt mit Dornen, Gestrüpp und Schilf-

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