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Palästina · 1934-04-01 · Heft 4-5 (April 1934) · p. Seite 140

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 4-5 (April 1934)
Article
Das Tal Sebulon ("Emek Sewulun" - "Haifa-Bay")
Date
1934-04-01
Page
Seite 140 (sequence 8)
Language
German
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I4«0 J^LtLC^3L ^e arabische Umgebung partizipierte aji; den Vorteilen, die sieh! aus dieser Leistung ergaben: Die Fiebergefahr war für sie gebannt, auch! wenn sieh! die Menschen im Tal auf ihrem Boden aufhielten. Der Siedlungspunkt war nun fixiert und zwar zum Teil auf den Hügeln, die sich aus der Ebene erhejben, zum Teile im Tale selbst. Er zählte 90 landwirtsehaftHche Siedler und überdies eine Anzahl Angehöriger anderer Berufe. So entstand Kf ar Chassidim. Der Keren Kajemeth hat den Siedlern 13.500Dunam. applanierten, drainierten, zur Bearbeitung geeigneten Boden übergeben, 150 Dunam pro Familie, und hat sie überdies auch' mit Trinkwasser versorgt. Die Trockenlegung im Flußbette des Kischon hat in bezug auf Assanierung auch die jüdische Siedlung in Jadjur günstig beeinflußt, die aus 40 Familien besteht, zu deren Verfügung der Keren Kajemeth ca. 3500 Dunam ameliorierten, zur Bearbeitung geeigneten Boden bereitgestellt hat. Zur gleichen Zeit, als Kfar Chassidim auf Keren Kajemeth Boden eingerichtet worden war, wurde der Grand zu einer anderen jüdischen Siedlung gelegt, und zwar von Privaten mit Eigenkapital, den sogenannten Mittelstandskolonisten, auf dem Boden von Kfar Ata, nordwestlich von Kfar Chassidim. Doch! war diese Siedlung nicht erfolgreich. Das Schicksal des Mittelstandes aus Polen, aus dem sich die dritte Alijah (Einwanderungswelle) zusammensetzte, blieb auch den Siedlern von Kfar Ata nicht erspart, und nur sechs von Dutzenden Familien, die hier Boden erworben hatten, siedelten sich tatsächlich an. Diese verfügten wirklich über Kapital, errichteten sich1 Häuser oder Baracken und begannen ihren eigenen Boden sowie einen Teil des Bodens ihrer Genossen zu bearbeiten. Ihre Zahl wuchs auch im Laufe der nächsten Jahre nicht und erst vor zwei Jahren haben sich! ihnen einige jüdische Familien aus Kfar Chittim angeschlossen, die Böden von im Ausland lebenden Besitzern pachteten. Die dritte Siedlung, die auf Keren Kajemeth Boden gegründet wurde ist die der nördlichen Kwuzah, die sich auf deni Boden von Midjdal niederließ, nachdem dieser aus dem Besitz der Kehilath Zion in den des Keren Kajemeth übergegangen war,. Diese Kwuzah, die ca. 50 Genossen und Genossinnen zählt, hatte zuerst im Balf our-Wald in Jinegar gearbeitet und erst zu Ende des Jahres 1931 übersiedelte sie hierher; der Keren Kajemeth hatte sie dazu aufgefordert, die Reserveböden in der Nachbarschaft von Kfar Chassidim zu bearbeiten, deren Fläche ca. 3000 Dunam betrug,

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