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Palästina · 1934-04-01 · Heft 4-5 (April 1934) · p. Seite 139

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 4-5 (April 1934)
Article
Das Tal Sebulon ("Emek Sewulun" - "Haifa-Bay")
Date
1934-04-01
Page
Seite 139 (sequence 7)
Language
German
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sich' der Bodenbesitz des Keren Kajemetfö nadK tun 650Ö Dunam J39 vermehrt. (Siebe darüber Nr. 1, S. 34. — Die Red.) Wen wir nun die Bodenkäuf e im Sebulöntal in den Jahren 1922 bis 1930 summieren, so ergibt sieh, daß innerhalb dieser acht Jahre eine Fläche von 90.000 metrischen Dunam (ä 1000 m2) von Juden erworben wurden, das sind 54.5% der Gesamtfläche des Tales; davon entfallen 67.000 Dunam auf den Keren Kajemeih!, oder cte. 40 o/o der Gesamtfläche und 75 o/o des judischen Bodenbesitzes in diesem Tale. Inbegriffen in den jüdischen Bodenbesitz sind auch ca. 1200 Dunam, die die Regierung einem aus Kanada eingewanderten, in Haifa lebenden Juden für 99 Jahre verpachtet Üat. Von den restlichen 75.000 Dunam dieses Tales gehören ca. 6000 der Regierung, das sind die Sanddünen am Meeresüfer, der sumpfige Boden an den beiden Ufern des Naaman und eine Parzelle in der Nahe von Haifa. Ca. 70.000 Dunam gehören Arabern, Effendis und Fellachen. Die Sdhaiffuflg jüdischer Siedlungen und die übrige Tätigkeit des Keren Kajemetii Nicht lange nach: der Begründung der Kwuzahü Achwafai iauf den Böden von Jadjur und Harbadj-Chartijeh sah man bereits Anzeichen einer neuen Ansiedlung von zahlreichen Menschen. Die cbassidische Bewegung, die sich die landwirtschaftliche Ansiedlung zum Ziel gesetzt hatte, zählte 100 Mitglieder mit zahlreichen Familienangehörigen. Das Ziel dieser Menschen war der Emek Jesreel und der Emek Sewulun, besonders aber dieses letztere Tal. Die ersten Siedler schlugen ihre Zelte und Baracken auf den Höhen von HaroscKeth ha Gojim auf, auf dem östlichen. Grenzgebiet des Bodens, denn sie fürchteten wegen des Fiebers in das Tal hinabzusteigen. Um dieses zu assanieren, mußten erst die Sümpfe ausgetrocknet werden, sowohl die, welche im Flußbette des Kischon entstanden, als auch jene, welche sieht zu beiden Seiten des Bachies El- MelecÜ erstreckten. Nachdem der Keren Kajemeth die Böden der Umgebung in seiner Hand konzentriert hatte, nahm er die Aufgabe auf sich, sie zu assanieren. Im JaKre 1925 begajm in dieser Gegend die Arbeit der Trockenlegung und 1928 war sie beendet: Man hatte Röhren aus Ton, Beton und Eisen gelegt und viele kilometerlange Abflußkanäle gegraben. In diese; Arbeiten wurde ein Kapital von 22.700 pal. Pfund investiert und ihr Ergebnis war die Assanierung eines Gebietes von zehntausenden Dunam.

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