Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 4-5 (April 1934)
- Article
- Das Tal Sebulon ("Emek Sewulun" - "Haifa-Bay")
- Date
- 1934-04-01
- Page
- Seite 136 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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und auf den Sandhügeln gab es Beduinenzelte, vor welcKeai die Frauen aus den Schilfrohren, die an clen Ufern des ScMcKop- Liwnath wuchsen, Strohmatten und Körbe verfertigten. Nur wenige Felder waren gepflügt und besät, kaum ein Viertel der Fläche des Tales, und zwar im östlichen Teile, am Fuße der Hügel. Zur Regenzeit scheute selbst der erfahrene Reiter davor zurück!, das Tal zu durchqueren, aus Angst, Roß und Reiter könnten versinken, denn das Tal war dann ein Morast, stellenweise bildeten sich Seen. Das Fieber herrschte hier und niemand konnte ihm entrinnen. Beiginn des Erwerbes und der Besiedlung» Im Jahre 1922 wurden im Tal Sebulon das erste Stück Boden, 6.000 Dunam, durch die Palestine Land Development Company (F. L. D. C.) erworben; 3.000 Dunam davon gingen in den Besitz des Keren Kajemeth über und 3.000 in den Besitz der Gesellschaft „Nescher". Dies ist der Jadjurboden, östlich von Haifa, der sich! beiderseits der Chaussee und der Eisenbahn Haifa—Zemaeh*—Tiberias erstreckt. Die Verträge, die die P. L. D. C. dainals für den Ankauf weiterer Böden für Private und private Gesellschaften abgeschlossen hatte, wurden nicht effektuiert, weil diese Käufer vom Vertrag zurücktraten und so blieb das Land im Besitze der Araber. Auf dem Komplex der Gesellschaft „Nescher" wurde mit dem Bau der bekannten Zementfabrik begonnen, und auf dem des Keren Kajemetih siedelte sich die ArbeiterkwuzaEhL „Achwah" an, die den Boden bebaute. Sie errichtete Holzbaracken am Fuße des Karmel, auf dem südlichen Teil ihres Bodens; mit Hilfe des Keren Hajessod wurden Vorbereitungen für die dauernde Ansiedlung getroffen und die Arbeit begann. Fortsetzung der Erlösung des Bodens. Der Keren Kajemeth war also der erste, der in diesem Tal Boden für die landwirtschaftliche Besiedlung erlöst hat; dadurch hat er für sich1 und für andere die Grundläge und Möglichkeit geschaffen, den Bodenbesitz in diesem Gebiete zu vergrößern und tatsächlich wurde von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Zwei Jahre später, im Jahre 1924, wurden die Böden von Harbadj und Chartijeh erworben, das ist Charosehet ha Gojim im Osten des Tales, mit einem Flächeninhalt von 13.250 Dunam. Auch bei diesem Kauf war der Keren Kajemeth beteiligt; er erwarb im Jahre 1925