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Palästina · 1934-04-01 · Heft 4-5 (April 1934) · p. Seite 135

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 4-5 (April 1934)
Article
Das Tal Sebulon ("Emek Sewulun" - "Haifa-Bay")
Date
1934-04-01
Page
Seite 135 (sequence 3)
Language
German
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der zum Meer geführt wird, liefern sie — wie die letzten Messi^oK 135 gen ergeben haben — zwei Kubikmeter in der Sekunde, oder 7.200 Kubikmeter in der Stunde. Einige der? Quellen von Kurdani enthalten verschiedene Mengen von Salz, aber für die Biewässerang)Srpji Gewächsen, die keine tiefen Wurzel haben, wie Geinüse tind Getreide sind sie geeignet. I Auch zwei Bäche — Wadis — finden sich1 in dem Tale; der! eine, Wadi Meledh, entspringt £n den Höhen im Osten, schlängelt sieh südöstlich durch' das Tal uud ergießt ,sicb in den Kiscfcicw*. Dieses Wadi hat die natürliche Grenze zwischen dem Harbadj- und dem Midjdalgebiet gebildet. Im Winter findet man dort Wasser, nach regenreichen Perioden sogar im Sommer. Der zweite BacH ist das Wadi Fawarai, dessen Ursprung in den oberen Wassersprudeln ist, die nicht in die Tiefe der Erde einsickern (denn dieses Quellgebiet hat schwere Erde). Hier, am niedrigsten Punkte, hat das Wasser einen Ausgang gefunden und sich zu einem Bache gesammelt, der südöstlich fließt und in den Kischon mündet. Diesen Bach führt fast während des ganzen Jahres Wasser, im Winter mehr, zu Ende des Sommers weniger. Landstraßen, Chausseen und Eisenbahnen teilen den südlichem Teil des Tales nach der Breite; sie sind die Wege, die nach Zelmach führen. Ferner wird das Tal der Länge nach durch eines Chaussee und durch die Eisenbahnschienen geteilt, die nach! Akkoi und Beirut führen. (Siehe dazu die Karte.) Das Aussehen des Tales bis zum Jahre 1922. Wie eine von Gott gesegnete grüne Stätte sah das Tal von den Ferne aus: große Wiesenflächen, mit sattem Grün bedeckt, 20.000 Dunam weit; aber wenn der Betrachter das Tal betrat, erhoben] sich um ihn feuchte Dünste und er erkannte sofort, daß hier dasi Fieber hause; rings herum waren Sümpfe, die Lagerstätten für Büffel. Seit Generationen war der Lauf der Bäche und Flüsse — sowohl jener, die ständig Wasser führten, Sals auch1 der anderen, die nur im Winter Wasser hatten — verstopft, das Wasser überschwemmte weit und breit das Tal, und da es keinen Ausweg fand, bildete es Sümpfe, in denen das Schilfrohr und Inola viscos$ wuchsen. Hier fanden sich die Nester der Moskitos versteckt, der Verbreiter der Malaria. Dieses Tal war weithin keine Steppe, sondern wüst und verderbenbringend; keine Siedlung gab es hier, nur hie und da auf den im Tal verstreuten Hügeln vereinzelte Steinr häusdien, in welche 'die Hirten "ihr Vieh1 übe* Nacht hineintrieben;

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