Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 4-5 (April 1934)
- Article
- Das Tal Sebulon ("Emek Sewulun" - "Haifa-Bay")
- Date
- 1934-04-01
- Page
- Seite 137 (sequence 5)
- Language
- German
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5.000 Dunam für sich.; der Rest ging in den Jie&itz von Gesell- J37 sdhaften über, die von CEassidim gegründet worden waren. „TNfadfilath! Jaakow" und „Äwodath Jisrael". Diese waren damals (aus Polen eingewandert, mit der Absieht, für ihre Gruppen landwirtschaftliche Siedlungen a,uf eigenem Boden und auf solchem des Keren Kajemetjh zu schaffen. Die Pläne dieser Leute konnten, mangels genügender Mittel nidht verwirklicht werden und der Rückfall der Böden an die früjheren Besitzer schien unve^raneidUch1 zu sein. Da spraing der Keren Kajemeth ein und erlöste noch einen zusätzlichen Teil dieser Böden, um ihn dann den Chassidim in Pacht zu geben. Er gajb ihnen überdies das Geld zurück, das sie für die Böden bereits investiert hatten und mit diesen Mitteln wa,r ihnen nun die Möglichkeit geschaffen, ihre Wirtschaft auszubauen. Der Keren Kajemeth erwarb auf diese Weise im Jahre 1927 6.000 Dunam und überdies in den nächsten Jajiren kleine! Fläcjhen, so daß der größte Teil dieses Komplexes, 11.855 Dunäjü dem Keren Kajemeth gehört und nur da,. 1.400 Dunam iin Besitze der P. L. D. C. und einzelner Privater verblieben. Im Jahre 1925 hatte die P. L. D. C. die Böden von Djidal und Kfar Ata; nördlich von Harbadj, im Süden des Tales erworbejnj. Es waren dies 20.000 Dunajm. In diesem Jahre wurden die großem Bodenkaufs- und Besiedlungsgesellsdhaften gegründet, und zwar „Kehilath Zion", (American Zion Commonwealth) und „Meschek" Sie erwarben den größten Teil dieser Böden und nur 4.000 Dunam der Midjdalböden wurden vom Keren Kajemeth gekauft. Aber auch hier ereignete sich das gleiche wie in Chartijeh: Die zwei oben erwähnten Gesellschaften hatten schon den Boden in kleinen Parzellen an bemittelte Juden in der Diaspora verkauft, die sich' irgendeinmal in Palästina auf eigenem Grund und Boden ansiedeln wollten; da. überlegten es sich diese Leute plötzlich'. Die meisten von ihnen erfüllten die eingegangenen Verpflichtungen nicht, zählten den Kaufpreis des Bodens nicht und die zwei Geisellsehaften wurden a,us der unangenehmen Situation gegenüber den arabischen Verkäufern nur durch' den Keren Kajemeth gerettet, der abermals den Boden erlöste. Der Boden von Midjdal* 10.000 Dunam, ging zur Gänze in den Besitz des Keren Kajemeth' über, ferner c;a|. 2.500 Dunam des Bodens von Kfar Ata. Der Rest dieses letzteren Bodens verblieb im Besitz einzelner Privater und privater Gesellschaften. In diesem Jahre 1925 wurde ^ueh der große Komplex von Djedro, westlich des Tales, im Ausmaße von ca. 44.000 alten