Mannheim
Compact Memory

Palästina · 1934-04-01 · Heft 4-5 (April 1934) · p. Seite 134

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 4-5 (April 1934)
Article
Das Tal Sebulon ("Emek Sewulun" - "Haifa-Bay")
Date
1934-04-01
Page
Seite 134 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2379786-2379916-2379920-2400505--17284-2400777
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

134 Oberfläcl)uenfona des Tales.. Ein Sariclgürtel zieht sich: der Küste entlang, in einer Breite von 1.500 m im Süden und verengt sich! nach Norden zu bis zu 700 m. Er umfaßt eine Fläche von 13.000 Dunam. Der Sand bildet eine Menge kleiner Hügel, die sich an der Meeresküste 5—10 m liaiäh erheben, nach Osten zu aber niedriger werden und in eine Elwane üb^gelien, die bis zu den Östlichen Hügeln reicht. Diese Ebene ist vollkommen flach, mit Ausnahme einiger Hügel, die sich! da und dort finden. Die Namen dieser Hügel, von Süden nach Norden sind: Tel el Nachl, Tel Sabta, Tel Kurdani und Tel Duuk. Der höchste dieser Hügel ist der Tel Kurdani; er erhebt sich! bis ca. 50 m über die Ebene. Diese Hügel dienten anscheinend als kleine Ansiedlungspunkte, das Plateau, das sie krönt, ist durchaus klein und gibt keine Möglichkeit für größere Ansiedlungen. Das Tal hat größtenteils Lehmboden, der in beträchtlicher Tief e gute, schwere Erde hat, deren Farbe schwarz ist, mit Ausnahme eines schmalen Streifens entlang der Dünen, der dunkelgrau ist. Dies kommt daher^ daß sich die Erde hier auf der Oberfläche mit dem Sande vermengt bat. Südöstlich von Tel Kurdani ist ihre Farbe rötlich1, weil sie mit kleinen Steinen durchsetzt ist. Zwei Flüsse fließen im Sebulon-Tal: der Kischon, der aus dem Emek Jesreel kommt und nordöstlich von Haifa ins Meer mündet; er teilt das Tal in seiner Breite. Ferner der SchicHor Liwnathl (arabisch Fluß Naaman, griechisch1 Belus genannt), dessen Ursprunjg in den Quellen von Kurdani, inmitten des Tales liegt; er fließt zuerst 706 m lang westlich, wendet sich' dann nordwärts und teilt das Tal 7 km lanjg, worauf er wieder westwärts fließt und, nachdem er so einen We(g vo|n 2V2 km zurückgelegt jhlat, südlich von Akko in das Meer mündet. An seinen Ufern haben die Kanaanäer die Purpurschnecke gesammelt, mit deren Blut sie die Wolle gefärbt haben, und aus dem Sand dieses Baches haben sie Glas erzeugt. Zur Regenzeit hat der Kischon eine starke Strömung, er ist aber in der Zeit der Dürre wasserarm und manchmal trocknet er ganz aus, mit Ausnahme der letzten 2 km vor seiner Mündung in das Meer. Dort führt er immer Wasser, denn dieses kommt aus dem Meere, dessen Niveau liöher ist als das des Kischon in diejse&n Teil seines Laufes. Der Fluß Naamain hingegen, der wasserreich! und mächtig ist, führt immer Wasser. In der Senkung nordöstlich! von Tel Kurdani, die einige hundert Dunam umfaßt, sprudeln viele ^Quellen, und wenn man ihre Gewässer; in einen Kanal vertejbajg^

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.