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Palästina · 1933-07-01 · Heft 7-9 (Juli 1933) · p. Seite 243

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 7-9 (Juli 1933)
Article
Metallwirtschaftliche Möglichkeiten in Palästina
Date
1933-07-01
Page
Seite 243 (sequence 7)
Language
German
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aber deren Investitionen kommen als Sehrottquelle ja auch erst entsprechend 243 später in Frage. Die Investitionsziffer, die ich oben für 1926 bis 1928 gab, beträgt rund 25 kg je Kopf der Bevölkerung, das ist ein sehr niedriger Satz, wenn man etwa mit europäischen Ländern vergleicht. Immerhin: Diese Mengen sind; seinerzeit investiert worden und müssen früher oder später wieder als Schrotti herauskommen. Die Frage ist nun, wann dies der Fall sein wird, das heißt, wie hoch die Lebensdauer der palästinensischen Eiseninvestition im Durchschnitt ist. Es mangelt noch an Erfahrung hierüber, die speziell für Palästina Geltung hätte. Stützen wir uns auf die Erfahrungen anderer Länder und ziehen wir in Betracht, daß das palästinensische Klima die Lebensdauer des investierten Eisens wahrscheinlich verkürzt, so müssen wir uns sagen, da!ß die Eisenmengen, die um die Mitte des vergangenen Jahrzehnts investiert worden sind, wahrscheinlich sehr bald zu erheblichen Teilen als Schrott an den Markt kommen werden. Denn beispielsweise rechnet man in Frankreich für landwirtschaftliche Maschinen mit folgenden Abnutzungszeiten: Pflüge 7 Jahne Eggen 8—10 „ Düngerstreuer 10 „ Sämaschinen 15 „ Erntemaschinen 5—10 „ Dreschmaschinen 20 „ Wenn diese Ziffern für Frankreich gelten, so dürfte man in Palästina zum mindesten nicht mit längeren Verwendungszeiten rechnen könfa/en. Für Automobile, die ja auch im Lande in immer größerer Zahl verwendet werden, rechnet das Finanzamt Berlin mit einer Lebensdauer von 5—10 Jahren. Der Verein deutscher Maschinenbauanstalten hat als untere Grenze für die Lebensdauer der Anlagen in Maschinenfabriken die folgenden Zahlen ermittelt: Dampfkessel mit Rohrleitungen, Ueberhitzer, Vorwärmer, Wasserreinigung usw. 10 Jahre Gasmaschinen, Dieselmotoren, sonstige Verbrennungsmotoren 10 jj Wasserkraftmotoren (Turbinen und Wasserräder) 12 » Vorgelege 10 » Gas- und Wasserleitungen (sofern keine häufigen Aenderungen vorkommen) 10 jj Heizanlagen 10 » Elektrische Maschinen 8 » Feldbahnen einschließlich Lokomotiven 5 33 Gleise, Weichen, Drehscheiben 10 33 Eisenbahnen im Privatbetriebe 10 33 Krane, Hebezeuge, Aufzüge, Seilbahnen, Bekohlungsanlagen 10 33 Pumpen, Ventilatoren 10 33 Werkzeugmaschinen: a) Automaten und Präzisionsmaschinen 6 33 b) gewöhnliche Werkzeugmaschinen 10 33 Geräte und Handwerkszeug 2 33 Die oben angegebenen Zahlen stellen allerdings untere Grenzen der durch-

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