Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 16 (1933)
- Issue
- Heft 7-9 (Juli 1933)
- Article
- Die Mineralquellen Palästinas
- Date
- 1933-07-01
- Page
- Seite 231 (sequence 11)
- Language
- German
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riecht. Diese Stellen werden von Eingeborenen aufgesucht, die an Rheumatismus leiden und hier die Nacht auf dem porösen Boden liegen und den ihnen wohltuenden Schwefeldämpfen ausgesetzt so ein römisch-türkisches Bad nehmen." Die an dieser Stelle von Blankenhorn angeführte Analyse dürfte wohl die von Gray Hill8) sein, von der sie sich nur in der Angabe des freien Schwefelwasserstoffs unterscheidet: Gray Hill gibt hier, vermutlich auf Grund eines Druckfehlers, nur 3,2 ccm statt 32 ccm im Liter an. Die von Blankenhorn mitgeteilte Analyse lautet: 231 Natriumchlorid Calciumcarbonat Calciumsulfat Magnesiumsulfat Kaliumchlorid Magnesiumcarbonat Magnesiumchlorid 1098,7 mg 180,0 „ 149,8 „ 135,7 „ 128,0 „ 38,0 „ 12,4 „ H2S 1742,6 mg in 1 kg Wasser. 32 ccm pro Liter. Die Umrechnung nach Ionen ergibt: Milligramm- Gramm Milli-Mol Aequivalent Kationen K' 0,0670 1,718 1,718 NaJ 0,4320 18,782 18,782 Ca" 0,0885 •2,213 4,425 Mg" 0,0369 1,519 3,037 27,962 Anionen er 0,7370 20,761 20,761 S04" 0,2140 2,229 4,458 HC03' 0,1673 2,743 2,743 1,7427 27,962 Die Quelle ist eine muriatisch-erdige Schwefeltherme, vielleicht spielt auch der sulfatische Anteil noch eine Rolle bei ihr. Verwendung könnte sie sehr wohl zu Bädern, wie in alter Zeit, finden; aber ihre Konzentration ließe auch an Trinkkuren denken. Das selbe gilt für den wenig weiter südlich gelegenen Quellbereich des alten Kallirrhoe, das Thermengebiet von Zara. Hierüber berichtet neben Blankenhorn (a. a. O., Seite 225 ff.) auch