Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 16 (1933)
- Issue
- Heft 7-9 (Juli 1933)
- Article
- Die Mineralquellen Palästinas
- Date
- 1933-07-01
- Page
- Seite 229 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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der im übrigen eine erdig-sulfatische oder vielleicht erdig-salinische 229 Kochsalzquelle darstellt; eine Quelle also von sehr bemerkenswertem Charakter, vielleicht den Kissinger oder Pyrmonter Quellen in der Zusammensetzung ähnlich. Von einer irgendwie planmäßigen Verwertung dieser Quelle ist vorläufig nicht die Rede. Noch ein Stück weiter südlich, gegenüber Jericho im Ostjordanland gelegen, beschreibt Blankenhorn (a. a. O., Seite 280) eine schwächer mineralisierte Quelle von nur 36° Celsius Temperatur, die zwar durch ihren arabischen Namen Ain el-Hammam ausausdrücklieh als Badequelle bezeichnet wird, aber trotzdem vielleicht gerade eigentlich eine Trinkquelle ist. Sie enthält sehr kleine Mengen von Schwefelwasserstoff, anscheinend keine freie Kohlensäure, reagiert alkalisch und zeigt folgende Zusammensetzung: Carbonate de chaux 0,200 Chlorure de sodium 0;170 Carbonate de magnesie 0,018 Fer et alumine 0,120 SiEce 0,012 0,520 Wieder unter Weglassung der beiden letzten, in dieser Form unverwertbaren Zeilen auf Ionen umgerechnet, ergibt sich folgendes Bild: Milligramm- Gramm MiUi-Mol Aequivalent Kationen Na- 0,0668 2,904 2,904 Ca" 0,0494 1,235 2,470 Mg" 0,0030 0,123 0,246 5,620 Anionen er 0,1031 2,904 2,904 HC03' 0,1656 2,715 2,715 0,3879 5,619 Es handelt sich also um eine erdige Kochsalzquelle mit Eisengehalt, die sich vermöge ihrer Konzentration gut trinken lassen würde, sobald sie nur erst hygienisch einwandfrei gefaßt wäre. Im heutigen Zustand ergab die Analyse, die Blankenhorn anführt, „la presence de 24 centigrammes de matieres organiques". Der ganze weitere Süden des Landes wird vom Toten Meer