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Palästina · 1933-07-01 · Heft 7-9 (Juli 1933) · p. Seite 227

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 7-9 (Juli 1933)
Article
Die Mineralquellen Palästinas
Date
1933-07-01
Page
Seite 227 (sequence 7)
Language
German
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Quelle, die nach Ritter*) auch Tannur Ayub (Hiobsofen) 227 heißt, doch schwächer mineralisiert. Von ihr gibt Blankenborn folgende Analyse: Kochsalz 0,936 Kohlensaurer Kalk 0,243 Kieselsäure 0,021 Schwefelsaurer Kalk Spuren. Die Gresamtmineralisation beträgt also im Liter Wasser 1,2 Gramm. Es dürfte sich um eine warme erdige Kochsalzquelle handeln. Auch sie konnte als Trinkbrunnen in Betracht kommen; doch müßte erst eine genauere Analyse Aufschluß über die anderen, die „Nebenbestandteile" der Quelle geben. Nach Da Im an5) entspringt die Quelle unterhalb einer Höhle in einem Turm und ist, von Osten her gerechnet, die erste von den sieben Quellen des Heptapegon. Etwas weiter südlich, aber nun wieder im Ost jordanlande, in der Nähe der alten Stadt Pella, beschreibt Blankenborn (a. a. O., Seite 329) eine warme Schwefelquelle. „Bald genoß ich einen malerischen Blick in eine wildbewachsene Schlucht mit dem Badebassin der Schwefelquelle inmitten blühender Oleanderbüsche, wo mehrere Männer gerade badeten... eine Anzahl Frauen, die hier warteten, bis die Zeit des Badens für sie gekommen... Die heute benutzte offene Badestelle ist ein Becken mit trübem, nach Schwefelwasserstoff riechendem und schmeckendem Wasser von 37° Celsius (bei 22° Lufttemperatur) ... Hier begegneten mir zahlreiche, meist berittene Frauen und Kinder, die alle dem Schwefelbade zustrebten/* Diese Quelle führt den Namen HammetAbu Dabli; analytische •Angaben über sie sind nicht bekannt. Genauer sind wir aber über eine andere, noch weiter südlich, nahe der Mündung des Jabbok in den Jordan gelegene Therme unterrichtet, die nach einem ^benachbarten Ort den Namen E1- Ma chruk führen mag. Blankenborn (a.a.O., Seite 318) beschreibt sie als „ein sandiges Badebassin von 2 Meter Durchmesser und 2 Fuß Tiefe, umgeben von Gras, Binsen und blühenden Oleander. Die Temperatur des Wassers war 34,5° Celsius (bei 27° Luft)____ Unaufhörlich steigen aus dem Grunde dicke Kohlensäureblasen empor. Beim Baden bedeckt sich alsbald der ganze Körper mit Bläschen, die das selbe eigentümliche Prickeln____hervorrufen, wie man es bei einem Solbad in Kissingen spürt... Das Wasser schmeckt angenehm nach Eisen und gebundener Kohlensäure. An allen Pflanzen und Steinen setzt es Eisenocker ab. Die Therme

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