Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 16 (1933)
- Issue
- Heft 7-9 (Juli 1933)
- Article
- Die Mineralquellen Palästinas
- Date
- 1933-07-01
- Page
- Seite 226 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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226 £enak* habe: „C'est un liquide incolore, limpide, ä saveur saline. L'analyse operee sur un litre a donne: Chlorure de sodium 2,7163 Chlorure de calcium 0,3645 Sulfate de chaux 0,2335 Carbonate de chaux 0,2000 Silice 0,0400 3,5543 Cet echantillon rentre dans la categorie des eaux chlorurees sodiques." Sieht man von dem Kieselsäuregehalt ab, so betragen die gelösten festen Bestandteile im Liter Wasser 3,5143 Gramm. Nach den Grundsätzen des Deutschen Bäderbuches auf Ionen umgerechnet, ergibt sich folgende Analyse: Milligramm- Gramm Milli-Mol Aequivalent Kationen Na" 1,068' 46,43 46,43 Ca" 0,2495 6,238 12,48 58,91 Anionen er 1,8812 52,99 52,99 S04" 0,1648 1,717 3,43 HCCV 0,1506 2,47 2,47 3,5141 58,89 Da das vorhandene Na-Ion nicht zur Sättigung des Cl-Ions ausreicht, so wird auch noch ein Teil des Ca-Ions an Chlor gebunden erscheinen. Die Quelle ist also eine erdmuriatische Kochsalzquelle oder Chlorcalciumquelle. Derartige Quellen hat Deutschland in nicht großer ZahL Genannt seien beispielsweise die Wittekind-Quelle in Bad Oeynhausen, die Echter-Queile in Sodenthal, der Behringer-Brunnen in Suderode, der Hubertus-Brunnen in Thale. Da die Quelle in Birket el-Ezair eine nur 0,35prozenfcige Salzlösung darstellt, so wäre sie als Trinkbrunnen gut verwendbar und könnte etwa den Heilanzeigen der bekannten Chlorcaleiumquellen genügen. Obgleich Blankenborn (a. a. O. Seite 345) von den Wässern der anderen, der Tabigha-Quelle, sagt, daß sie „leider zum Trinken nicht geeignet sind", wozu allerdings auch die höhere Temperatur von 32° Celsius beiträgt, ist die hier in Betracht kommende