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Palästina · 1933-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1933) · p. Seite 25

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Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1933)
Article
Die arabische Bewegung in Palästina im Jahre 1932
Date
1933-01-01
Page
Seite 25 (sequence 7)
Language
German
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die gegen Feisal sind (König Ihn Saud) oder die mit iihm rücksichtlich des syrischen Thrones konkurrieren (wie der einstige Khedive Abas Hilmi) unmöglich machen. Aber im Stillen unterstützt der Mufti und sein Organ „AI Jamiäh — AI Arabia" die Istaklal-Bewegung im allgemeinen und die palästinensische Partei im besonderen. Die muselmanische Opposition oder die „Partei der Nation" (die Gegner des Mufti), deren Führer der Bürgermeister von Jerusalem, Raghib a-Naschaschibi, ist, steht absolut in Opposition zur pan-arabisohen Istaklal, obwohl sie einzelne Mitglieder zählt, die Anhänger dieseir* Partei sind, al»s einer palästinensischen Partei. Diese Opposition beschäftigt sich bloß mit, lokaler Politik und will sicli nicht in politische Verwicklungen mit Frankreich und Syrien wegen Feisal einlassen. In ihren Augen dient die neue Partei als ein neues Propagandamittel für den Mufti und stärkt im allgemeinen den politischen Radikalismus, der der Opposition nicht genehm ist. Aus Obigem ist klar, daß Jerusalem allmählich ein Zentrum politischer Ränkespiele im Osten wird. Ursaqhen hiefür sind die geographische Lage, die leichte Verbindung mit anderen arabischen Zentren, der Mangel eines lokalen Königs oder Fürsten und das Bestreben Englands, in Palästina ein inter-religiöses und inter-nationales Zentrum zu begründen. Dieses Jahr zeichnete sich durch viele politische Besuche aus. Der Besuch des Sekretärs des ägyptischen Wafd William Makram und seines Feindes, des Präsidenten der ägyptischen Regierung, Sidky Pascha, haben den inneren ägyptischen Streit an den Ufern des Nils bis zu den Ufern des Jordans erweitert. Zwischen diesen beiden verweilte in Jerusalem der gewesene Khedive, Abdas Hilmi, obwohl er hauptsächlich nach Damaskus tendiert. Jerusalem dient heute schon als ein politischer Barometer und daher stammen die politischen Beziehungen zu den Nachbarländern. Dieser Ort ist auch geeignet, die Absichten eines Besuches zu verheimlichen? Jeder Muselmane oder Christ muß die heilige Stadt besuchen. In Jerusalem beriet sich Rukabi Pascha wegen der syrischen Angelegenheiten. Die Politiker des Istaklal aus Aegypten, Libanon, Syrien, Irak, besuchten oft das Lwl ebenso wie Gäste aus Indien, und speziell König Feisal, sein Bruder Emir Ali, der gewesene König von Hedschas, der Emir Abdalah, die Asenten von Abas Hilmi u. a. m. Diese Besuche haben ohne Zweifel zur Erweiterung des politischen Gesichtskreises der palästinensischen Araber beigetragen, haben unter sie Bewegung gebracht, und zur Entwicklung der Politisierung der arabischen Bewegung geholfen, welche in gar keiner logischen und wirklichen Proportion zur wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Kraft der Araber des Landes steht. Ende 1932 begann der Gedanke eines wirtsdiaftliche^n Kampfes gegen den Zionismus, der seit Schluß des Krieges wirksam ist, positive Gestalt anzunehmen: Die arabische „Volkskassa" (eine Art arabischer Keren Kajemeth; der Organisator» Fuad Saba stützte sich auf dessen Gedanken), die gleSqh nach ihrer Gründung im Jahre 1931 in Nichts zerrann, erwachte heuer zu neuem Leben dank der Hilfe der Organisationen der arabischen Jugend, welche sich von Jahr zu Jahr in sportlichen, Scoufo- und anderen Formen entwickeln, und der Frauenorganisation. Am 16. September wurde eine eintägige Sammlung im Lande, nach vorangegangener Vorbereitung, durchgeführt. Es wurden im ganzen Lande 800 bis 900 Pfund gesammelt. Um die erste Be-

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