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Palästina · 1932-10-01 · Heft 10-11 (Oktober 1932) · p. Seite 323

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 10-11 (Oktober 1932)
Article
Die Entwicklung der landwirtschaftlichen Bevölkerung Palästinas von 1922-1931
Date
1932-10-01
Page
Seite 323 (sequence 7)
Language
German
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39 neue Siedlungen gegründet wurden (die Nuris- und Nahalal-Sied- 323 hingen bestanden 1922 schon), d. h. eine Vermehrung um 54,2 Prozent. Die größte Zahl der Neusiedlungen entstand in den Bezirken Jaffa, Ramleh, Tul Kerem und Nazareth. Tabelle 4. Die jüdische landwirtschaftliche Bevölkerung nach Bezirken. Ländl. Gei.-Bevölkerung Z*hl der jüd. Jüd. landwirtcch. O/o Satz der jüd, landw. (ohne Nomaden) Dörfer ßevölk. Bevölk. von der landw. Gesatntbevölkerung 1922 1931 1922 1931 1922 1931 1922 1931 Gaza..... . 45.519 67.402 2 2 248 407 0,5 0,6 Hebron . . . . . 37.424 47.099 Beer Sheva . . . — 142 Jerusalem . . . . 28.541 39.855 4 4 307 574 1,1 1,5 Ramallah . . . . 26.901 34.776 Beth lechem . . 4.500 7.194 Jericho . . . . —- 3.356 Jaffa..... . 17.112 41.611 9 18 3.997 15.629 23,3 37,6 Ramleh . . . . . 28.828 44.568 9 13 3.778 8.450 13,1 18,9 Nablus..... . 40.021 51.294 — — — — — — Tulkerem . . . . 30.810 42.360 — 9 — 627 — 1,5 Jenin..... . 30.897 38.705 Haifa .... . 23.168 43.572 16 14 2.300 5.947 10,0 14,6 Akko..... . 24.112 37.233 1 1 63 52 0,25 0,14 Nazareth . . . . . 14.109 19.046 6 16 647 2.304 4,7 12,1 Beisan .... 8.738 11.692 4 6 652 1.532 7,5 13,1 Tiberias . . . . 13.771 18.355 14 16 1.744 2.385 12,7 13,0 Safed .... . 13.307 30.224 7 8 730 1.083 5,5 3,5 Summe . . . . 387.758 578.484 72 107 14.466 38.990 3,7 6,7 Anmerkung 1. Der Bezirk Safed enthält nicht die Grenzgebiete (1922). Anmerkung 2. Die Liste der ländlichen Gesamtbevölkerung sowie der jüdischen landwirtschaftlichen Bevölkerung, sowohl von 1922 wie 1931, enthält nur diejenigen, die tatsächlich landwirtschaftlich tätig waren. Die Regierungszählung reiht unter die „nichtstädtisdhe" Bevölkerung eine gajnze Reihe von nicht landwirtschaftlichen Ortschaften ein (viele jüdische Vororte Jerusalems, wie Beth hakerem, Montefiore usw., ferjrier Montefiore bei Tel-Aviv, „Totes Meer", Athlit, Afule, Neschen, Jagulr, Gescher-Ruthenberg, sowie kleinere Orte). So erklärt sich die Differenz der hier angegebenen Zahl vo*n 38.990 gegenüber der von 46.465, die die „nichtstädtische" Bevölkerung nach der Definition der Regierung bezeichnet. Allein infolge nicht genügender Spezialisierung müssen! folgende Punkte der landwirtschaftlichen Bevölkerung zugerechnet werden, die die Regierung merkwürdigerweise nicht getrennt angibt: Meschek Gescher:,. Plugat Yagur, Mikweh Jisrael, Kolonie Athlith. Die landwirtschaftliche jüdische Bevölkeruing ist also in der Tat um vier Ortschaften und um zirka 500 Seelen größer als in dieser Tabelle angegeben wird. Anmerkung 3. Für die arabische Bevölkerung haben wir keine entsprechenden Abzüge gemacht, da die „nichtstädtische" Bevölkerung sich zweifellos zu

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