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Palästina · 1932-10-01 · Heft 10-11 (Oktober 1932) · p. Seite 324

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Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 10-11 (Oktober 1932)
Article
Die Entwicklung der landwirtschaftlichen Bevölkerung Palästinas von 1922-1931
Date
1932-10-01
Page
Seite 324 (sequence 8)
Language
German
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Noch deutlicher wird diese Entwicklung, wenn wir nicht der Einteilung der Regierung folgen, sondern die Gebiete jüdischer Siedlung entsprechend der in jüdischen Kreisen gebräuchlichen Einteilung klassifizieren. Es ergibt sich dann folgendes Bild: Tabelle 5. Jüdische Bevölkerungsvermehrung in den Hauptibezirken jüdischer Siedlungen. Judäa (von Gaza bis Jer. und Petach Tikwah incl.) Scharon........ Schomron (Samaria) . . . Emeksiedl. u. Jordantal Unter Galiläa..... Ober Galiläa...... Zahl der Siedlungen 1922 1931 Steigerung 21 28*) +7 3 20 +17 15 8**) — 7 16 34 ***) +18 10 8 — 2 7 t) 9 +2 Bevölkerung 1922 1931 Steigerang 8.199 20.040 +11.841 114 5.660 + 5.546 2.173 5.007 + 2.834 1.752 5.611 + 3.859 1.335 1.537 + 202 893 1.135 + 242 Aus dieser Tabelle ergibt sich zunächst die Tatsache, daß in diesen neun Jahren die Scharon-Ebene nördlich von Petach Tikwah bis südlich von Chedera überhaupt erst als Siedlungsgebiet in Angriff genommen wurde. Um das zweieinhalbfache ist die jüdische landwirtschaftliche Bevölkerung in den Pflanzungskolonien rings um Tel-Aviv (Judäa) gestiegen, um so mehr, als das zweifache auch in Schomron, um mehr als das dreifache im Emek, wo sich auch die Zahl der Siedlungen mehr als verdoppelt hat. Im unteren und oberen Galil ist die landwirtschaftliche jüdische Bevölkerung in diesen neun Jahren dagegen kaum gestiegen. Neben den judäischen Pflanzungskolonien existieren heute drei zahlenmäßig ziemlich gleich große Siedlungsbezirke im Scharon, im Schomron (Chedera mehr als 99 Prozent von der Landwirtschaft ernährt; etwaige Ungenauigkeiten werden dadurch ausgeglichen, daß auch ein gewisser Prozentsatz der städtischen Bevölkerung Landwirtschaft betreibt. *) Mikweh Jisrael wurde von der Regierung nicht als besonderer Punkt autgeführt. **) Die Siedlungen in Athlith und Gan Schmuel sind nicht besonders aufgeführt; die Zahlen von Gan Schimuel sind in denfen von Chedera enthalten. Mehrere kleine „Rica-Sied? langen" existieren nicht mjehr oder sind nicht besonders aufgeführt. ***) Die Siedlungen in Gescher und Yazur wurden von der Regierung nicht gesondert angeführt. f) Die drei Siedlungen Methula, Tel Chaj un.d Kfar Giladi gehörten dem Bezirk an, der 1922 nicht mitgezählt wurde.

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