Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 15 (1932)
- Issue
- Heft 8-9 (August 1932)
- Article
- Die Arbeit des Keren Hajessod
- Date
- 1932-08-01
- Page
- Seite 266 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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jetzt nach Rechoboth verlegt wurde, sowie für die Versuchsstation in Gevat enthalten sind, ferner für Erziehung 903.957 Pfund, für öffentliche Arbeiten in Stadt und Land 519.751 Pfund, Einwanderung 417.989 Pfund, sowie für Anleihen für Handel und Gewelrbe und Investitionen in verschiedenen Unternehmungen und Gesellschaften 371.361 Pfund, Gesundheitswesen 286.807 Pfund, wovon der KH 176.430 ägypt. Pfund an idie „Hadassah" und den Rest an „Kupath Cholim", „Vaad Habriuth" und für verschiedene Unternehmungen im Interesse der Gesundheitsfürsorge hergab. Die allgemeine Summe, welche die „Hadassah" für das Gesundheitswesen im Lande bis Ende des Jahres 1930/31 ausgab, beträgt 1,390.491 Pfund. Auch Leute, die unserer Bewegung nahe und sogar innerhalb derselben stehen, kennen nicht die Leistungen und Errungenschaften des KH. Wir müssen immer unseren Satz wiederholen: Es gibt keinen Winkel im Lande, der nicht durch den KH bejrruchtet wurde, und. jeder, der die Lage studiert* überzeugt sich von der Wahrheit dieses Wortes. Der Keren Hajessod und das Dorf. Der KH sah seine vornehmlichste Aufgabe in der landwirtschaftlichen An¬ Siedlung. 32 Prozent seiner Ausgaben waren diesem Zweck gewidmet. Die Zahl der Siedlungspunkte, die durdh den KH gegründet oder unterstützt wurden, beläuft sich nach der Zählung des Jahres 1930 auf 57, davon 22 Kwuzoth, 14 Moschwe Owdim, 5 Arbeit etrinnenfarmen, 9 unterstützte Siedlungen, 4 Jemenitensiedlungen und die Versuchsstationen in Rechoboth und Gevat. Die Zahl der Bewohner in allen Siedlungspunkten des KH betrug nach obiger Zählung 7.556. Im Emek Jesreel und in der Jordan-Ebene investierte der KH bis Ende des Jahres 1931 zirka 813.000 Fftund. Hier siedelte er an oder half bei der Ansiedlung von 1.100 Familien. Ueber die landwirtschaftlichen Leistungen im Emek brauche ich nicht. viele Worte zu verlieren. Ich möchte hier nur auf das im „Boustn'ai" Nr. 6 abgedruckte Urteil des Sachverständigen Herrn Mosche Smilansky hinweisen (siehe „Nachrichten und Daten", Rubrik „Landwirtschaft" — Die Red.), das in den Worten ausklingt: „Eines ist sicher: die Wirtschaften des Emek sind lebensfähig. Die gemischte Wirtschaft im Lande ist gesichert." In den Wirtschaften von Judäa, südlich und nördlich von Tel-Aviv und in der Scharon-Ebene hat die Jewish Agency für die landwirtschaftliche Ansiedlung allein eine Viertelmillion Pfund investiert. Wir wollen hier nur einige Siedlungen erwähnen: in Nachlath Jehuda 17.600 Pfund, in Beth Chanan bis jetzt 10.600 Pfund, in Benschemen 6,665 Pfund, in einigen Punkten in der Nähe von Rechoboth 8.400 Pfund, in einigen Punkten bei Petach Tikwa 15.205 Pfund, in Ain Ganim 3.552 Pfund, Ramataim 11.526 Pfund, Kfar Mahlal 42,151 Pfund, Kfar Saba 8.024 Pfund, Herzlia 3.500 Pfund (außer der Summe von zirka 30.000 Pfund, die der KH durch die Amzic für Bodenkauf vdört investierte), Magdiel 23.872 Pfund, Hedera 7.030 Pfund, Kerkur 15.000 Pfund, Gan Schmuel 6.500 Pfund, Kfar Ahron 3.000 Pfund, Bne Brak 3.360 Pfund, Sch'chunat Borochow 7.489 Pfund usw. Diese Beträge enthalten auch langfristige Darlehen zu einem geringen Prozentsatz gegen erste Hypotheken im Betrage von zirka 69.000 Pfund. In der Pflanzungszone hat der KH 574 Familien angesiedelt oder bei der Ansiedlung geholfen: Es ist hier interessant,* zu erwähnen, daß nach der Zählung des „Boustn'ai" die Zahl der Genossen