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Palästina · 1932-05-01 · Heft 5-7 (Mai 1932) · p. Seite 151

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 5-7 (Mai 1932)
Article
Die Entwicklungstendenzen der palästinensischen Landwirtschaft
Date
1932-05-01
Page
Seite 151 (sequence 11)
Language
German
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IRI
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Preisgestaltung durch Erweiterung der konsumfähigen Bevölkerung, X51 die Akkumulation von Mitteln in den in der Nähe der Stadt liegenden, landwirtschaftlichen Zonen, die auf den städtischen Markt Absatz für ihre Produkte finden, der katastrophale Fall der Preise der Produkte extensiver Landwirtschaft wirken sich in dieser Richtung aus. Diese Entwicklung vollzieht sich in erster Linie in der jüdischen Wirtschaft. Die Zahlen der Verkaufssummen der „Tnuvah" für Produkte der Arbeiterklassen zeigen eine permanent aufsteigende Linie in der Produktion der intensiven Landwirtschaft, wie aus der folgenden Tabelle zu ersehen ist: 1928—1929 1929—1930 Eier (Stück) 886.788 1,650.963 Geflügel (kg) 48.210 75.132 Bananen (kg) 157.100 753.246 Weintrauben (kg) 341.700 632.800 Früchte (kg) 6.150 25.867 Honig (kg) 5.634 11.548 Marmelade (kg) 972 1.987 Eine ähnliche Steigerung wie im Jahre 1929—1930 ist auch im Jahre 1930—1931 festzustellen. Diese Tendenz macht sich bereits an einigen Stellen der Handelsbilanz des Landes fühlbar und in erheblichen Maße in zwei Produkten: Eier und Milch. Wir dürfen aber nicht vergessen, daß in einem Lande, in dem die Bevölkerungszahl schnell wächst und innerhalb der Bevölkerung der konsumkräftige Teil (die jüdische Bevölkerung) relativ an Zahl zunimmt, die Ziffern der Handelsbilanz für sich allein kein erschöpfendes Bild der Entwicklung geben. Dies wird besonders durch die Analyse der Produktions-, Konsumtions- und Importzahlen für Eier deutlich. Nach dem soeben veröffentlichten Bericht des Regierungskomtees über die Eierproduktion in Palästina (siehe Nr. 3/4, S. 123 — Die Red.) fiel der Import von Eiern vom Jahre 1926 (den ersten Jahre für das nach dem Bericht verläßliche statistische Zahlen vorliegen) bis zum Jahre 1930 um 50 Prozent, nämlich von 15,000.000 Stück per Jahr auf 7,000.000 Stück per Jahr. Der Ausfall wurde durch die Landesproduktion ersetzt. Jedoch würde die Annahme, daß die Steigerung der Produktion nur auf dieses Maß beschränkt ist, nicht berechtigt sein. Tatsächlich werden in Palästina 67 Millionen Eier per Jahr verbraucht, von denen 40,500.000, d. h. die

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