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Palästina · 1932-05-01 · Heft 5-7 (Mai 1932) · p. Seite 144

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 5-7 (Mai 1932)
Article
Die Entwicklungstendenzen der palästinensischen Landwirtschaft
Date
1932-05-01
Page
Seite 144 (sequence 4)
Language
German
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X44> n*c^ entscheidende Rolle in der passiven Bilanz Palästinas spielen, bleibt bestellen. Die an sich sehr erfreuliche Tatsache, daß die Einfuhr solcher Produkte nur wenig die Summe von 800.000 bis 15000.000 bei einem Gesamtimport von beinahe 7 Millionen Pfund übersteigt (ein Teil der Einfuhr von Transjordanien, besonders Weizen, wird in der Import Statistik nicht ausgewiesen, wurde aber in diese Kalkulation eingeschlossen), ist darauf zurückzuführen, daß ein großer Teil unseres Importes produktiver Investitionsimport von Produktionsmittel usw. ist. Die Analyse dieser Summe von 800.000 bis 1,000.000 Pfund zeigt uns, daß der überwiegende Teil des Imports auf zwei Kategorien; von Produktion, nämlich Vieh und Weizen, entfällt. Die Vieheinfuhr allein stellt sich in den vier Jahren 1927—1930 auf: Jahr Stück Vieh (außer Schaf en und Ziegen) 1927 4718 1928 7872 1929 9857 1930 8628 Dieser Import hatte im Jahre 1930 den Wert von ungefähr 193.000 Pfund und weist keine absteigende Tendenz auf. Der steigende oder stationäre Charakter dieses Importes in einer Periode allgemeiner Entwicklung der Landwirtschaft und landwirtschaftlicher Produktion im Lande weist darauf hin, daß es keine nennenswerte Entwicklung der Fleischviehzucht in Palästina gibt. Der Mangel an billigen und entsprechenden Futtermitteln hat eine Konkurrenzierung der Vieheinfuhr von den Balkanländern in vorhinein verhindert. Ohne natürliche Weide während des ganzen Jahres ist eine Konkurrenz mit den Exportländern, die außerordentlich niedrige Produktionskosten haben, gar nicht denkbar. Es wurde von einem der palästinensischen Agronomen der Vorschlag gemacht, die Fleischviehzucht in der Zukunft auf Fütterung mit Industriebeiprodukten und Abfällen (Zucker- und Bierindustrie) aufzubauen, wobei bemerkt wird, „daß nur unter diesen Umständen, (Weide während des ganzen Jahres oder Fütterung mit Industrieabfällen) es sich lohnen würde, die Züchtung von Fleischvieh in Angriff zu nehmen". Es ist klar, daß auf dieser Basis nur ganz geringe Möglichkeiten der Fleischviehzucht in Palästina bestehen. Jede landwirtschaftliche Tätigkeit, die auf das Ziel der Einschränkung des Imports der landwirtschaftlichen Produkte durch Hebung der landwirtschaftlichen Produktion gerichtet ist, kann

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