Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 14 (1931)
- Issue
- Heft 7-9 (Juli 1931)
- Article
- Die Industrie in Palästina
- Date
- 1931-07-01
- Page
- Seite 299 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 1× ep/1047930
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Verbrauchte Kilowattstunden: N^m?ieS" Text»- Metalln„,»k«»«.n Bekleidungs- „Yef" i.Se iBdust»e ind»*»e Dr"tto" 299 1924 24.900 7.500 2.500 2.600 1.000 600 1926 82.800 59.300 21.200 25.900 8.900 4.000 1928 111.800 130.100 26.900 30.900 9.500 10.700 1929 148.600 188.100 47.600 46.900 10.500 16.900 Wichtig ist auch die Konzession der Potash-Gesellschaft mit einem Kapital von 400.000 Pfund. Die Anlagen nähern sich der Vollendung. (Wir haben über die Arbeit der Gesellschaft in Nr. 5/6, S. -236, ausführlich berichtet. Die Red.) Die Produktion von Pottasche soll im Laufe von 10 Jahren sukzessive auf 50.000 Tonnen gesteigert werden. Auf Grund der Alusbeute des Toten Meeres wird in Palästina eine große chemische Fabrik entstehen. Eine der größten Fabriken im Lande ist die Zementfabrik „Nescher" bei Haifa mit 330 Lohnarbeitern. Das Rohmaterial wird in der Umgebung gefunden, bis auf Gips, der im Emek bei Menachmiah vorkommt. Die Fabrik begann ihre Tätigkeit 1925 und entwickelte sich wie folgt: Jahr Tonnen davon davon verkauft Exporttonnen Inlandtonnen 1926 41.610 2.045 39.565 1927 45.888 9.012 36.876 1923 59.165 11.459 47.708 1929 68.661 7.699 60.962 1930 (rund) 70.000 12.000 58.000 Der Verbrauch nimmt zu. Der Export ging hauptsächlich nach Syrien. Im Jahre 1929 hatte der Export abgenommen wegen der großen Inlandsnachfrage. Natürlich fiel seit 1925 der Import von Zement von Jahr zu Jahr. Er betrug: Jahr Tonnen im Werte von Pfund 1925 82.536 249.000 1926 29.075 85.000 1927 23.300 62.000 1928 14.204 37.000 1929 7.983 22.000 Die Regierung hatte allerdings zu diesem Effekt mitgeholfen, indem sie den Zoll auf Zement erhöhte, dies führte jedoch zu einer Verbesserung der, ganzen Handelsbilanz des Landes. Die Schaffung der Industrie in den letzten 10 Jahren durch die Juden, ge* schah unter sehr primitiven Bedingungen. In wenigen Jahren wurde eine moderne Industrie geschaffen. Und diese Entwicklung ermöglichte eine Niederlassung zahlreicher jüdischer Arbeiter für sie. Trotz aller Schwierigkeiten gelang es, festen Fuß auf dem in- und ausländischen Markt zu fassen. Die Regierung hat, anders wie in anderen Ländern, erst spät die Wichtigkeit der Industrie für das Land erkannt und erst Ende 1924 arbeitete sie einent Spezialtarif an Stelle des einheitlichen Wertzolles aus, der damals bestand und dem gleichmäßig Rohmaterialien, Halb- und Ferti^fabrikate sowie Maschinen unterlagen, was die Entwicklung der Industrie hemmte. Im April 1926» machte die Regierung den ersten Schritt, der Industrie zu helfen, indem sie