Mannheim
Compact Memory

Palästina · 1931-07-01 · Heft 7-9 (Juli 1931) · p. Seite 298

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
14 (1931)
Issue
Heft 7-9 (Juli 1931)
Article
Die Industrie in Palästina
Date
1931-07-01
Page
Seite 298 (sequence 9)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2379786-2379892-2379897-2393750--12423-2394027
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Diese Ziffern flößen ihm. Zweifel über den Erfolg der Industrie ein. Aber, um den wahren Sachverhalt und den Irrtum Simpsons aufzuklären, wollen wir dasselbe Material benützen, wie er, wtenn auch die betreffenden Zahlen nicht den ganzen, sondern nur den hauptsächlichsten Industrieexport bedeuten. Vor allem bringen wir die Ziffern des Reports vollständig, auch für die früheren Jahre. Sie lauten: Simpson selbst fühlt das Bedürfnis, aus „Objektivität" Jestzustellen, daß mehr als die Hälfte auf den Export von Seife, einer alten lokalen Industrie, entfällt. Dieser Export, der zum größten Teil nach 'Aegypten, zum kleinen nach Syrien geht, ferner etwas nach Arabien, Irak usw., schwankt von Jahr zu Jahr aus Gründen, die in der Kaufkraft ider ägyptischen Fellachen liegen und nicht abhängen von der Erzeugung in Palästina. Simpson kennt diese Schwankungen, er sagt, daß bloß in zwei von den drei Jahren, die er aufzählt, der Export der Seife mehr als die Hälfte des gesamten Fabrikatexports war. Im dritten Jahr sank dieser in besonderem Maße, was wichtig ist, um den Export in anderen Artikeln festzustellen. Der Export von Seife war in Pfund: 1925!: 254.077, 1926: 174.577, 1927: 233.013, 1928: 222.923, 1929: 214.135. Daher betrug nach Abzug dieser Ziffern der Export in den anderen Industrieartikeln: Wir sehen also einen großen Aufschwung. Wenn wir die Zahl für 1925 mit 100 annehmen, so sind die Verhältniszahbn 1926: 105, 1927: 204, 1928: 214, 1929: 283, Der Export hat sich also in wenigen Jahren fast verdreifacht, eine genug schnelle Entwicklung. In den Zukunftsaussichten der Industrie spielt eine besonders große Rolle das Rutenbergwerk, das nach Beendigung seines Baues 24.Q00 Pferdekräfte liefern wird, zur Elektrifizierung der Industrie und der intensiven Landwirtschaft. Bisher betrieb die Gesellschaft drei Motorstationen, in denen folgendes Kapital arbeitete: 1925 1926 1927 1928 1929 Pfund 349.126 274.117 426.983 426.160 482.826 Pfund 1925 1926 1927 1928 1929 95.049 99.540 193.970 203.237 269.091 Station Tel-Aviv „ Haifa „ Tiberias Pfund 190.000 90.000 16.000 Mit dem Jordanwerk steigt das investierte Kapital der Gesellschaft auf 1 Million Pfund. Den wachsenden Stromverbrauch bisher zeigen folgende Ziffern aus Tel-Aviv:

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.