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Palästina · 1931-07-01 · Heft 7-9 (Juli 1931) · p. Seite 297

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
14 (1931)
Issue
Heft 7-9 (Juli 1931)
Article
Die Industrie in Palästina
Date
1931-07-01
Page
Seite 297 (sequence 8)
Language
German
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ganzen palästinensischen Industrie der Durchschnitt der Arbeiter pro Betrieb 297 5.1 war, während er für die jüdische 4.11 berechnet! Die Jahresproduktion der jüdischen Industrie hat nach folgender Aufstellung (ohne „Nescher" und „Schemen") den Wert von 1,654.000 Pfund (zusammen mit jener der Handwerker von 2,058.600 Pfund und wenn „Nescher" und „Schemen" einbezogen werden, von 2,280.000 Pfund). Aus der folgenden Tabelle ist der Produktionslauf in der jüdischen Industrie ersichtlich (ohne „Nescher" und „Schemen", über die keine Zahlen vorliegen): Investiertes Ausgaben Ausgaben Arbeits¬ Wert der Kapital in für Rohfür Heizlohn der Jahres¬ Pfund material material produktion Handwerk 301.000 336.000 14.000 132.000 622.000 Industrie 920.000 502.000 24.000 212.000 1,032.000 1,221.000 838.000 38.000 344.000 1,654.000 Wenn wir vom Werte der Produktion jenen der Roh- und Heizmaterialien abziehen, zusammen 876.000 Pfund, so folgt, daß die wahre Produktion des investierten Kapitals im Jahre 1929 778.000 Pfund war, wovon 344.000 Pfund Löhne gezahlt wurden und der Rest waren Ausgaben für Miete usw. sowie Verzinsung des Kapitals und Gewinn der Unternehmer. Ein Vergleich der Nettoproduktion mit dem Kapital ergibt, daß auf je 1000 Pfund Kapital im Handwerk Werte von 904 Pfund erzeugt wurden (301.000 Pfund Kapital 272.000 Nettoproduktionswert über Materialkosten) und in der Industrie (153 Fabriken) per je 1000 Pfund Kapital nur 550 Pfund Nettoproduktionswert. (920.000 Pfund Kapital, Erzeugung 1,032.000 Pfund, ab Roh- und Heizmaterial 526.000 Pfund, bleibt Nettoproduktion 506.000 Pfund.) Das Handwerk ist im Vorsprung, weil es wenig Kapital braucht und dieses gegenüber dem Arbeitslohn kein>e so große Rolle spielt, wie in der Industrie. Demgegenüber brauchen die Fabriken ein großes Gründungskapital, bei verhältnismäßig geringer Nettoproduktion. Daraus sind keine Folgerungen zu ziehen, da die Verhältnisse in den einzelnen Ländern verschieden sind, so entfiel in U. S. A. 1910 auf 1000 Pfund ein Nettoproduktionswert von 460 Pfund und im Jahre 1919 von 560 Pfund. Dieser Unterschied zwischen Industrie und Handwerk wiederholt sich bei den Zweigen des Handwerkes der Kategorie zwei gegenüber der Industrie nach Kategorie drei, welche die eigentliche Industrie umfaßt. Die palästinensische Industrie paßt ihre Erzeugung sowohl dem heimischen Markt als den Exportmärkten an. Mit der Vergrößerung der Produktion wächst auch der Anteil der Fabrikate am Export des Landes. Dieser nahm von Jahr zu Jahr zu und dadurch auch der Anteil der jüdischen Industrie am Außenhandel. Simpson folgerte nach einer „objektiven" Untersuchung, daß die Exportzahlen nicht beweisen, daß die Industrie rasch vorwärts schreitet. Er stützt sich auf die Außenhandelstabelle im Bericht von 1929 von A. Goldwater, für die „Palestine Corporation Ltd." und zitiert daraus folgende Zahlen des Industrieexp orts: Pfund 1927 426.983 1928 426.160 1929 482.826

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