Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 14 (1931)
- Issue
- Heft 7-9 (Juli 1931)
- Article
- Die Industrie in Palästina
- Date
- 1931-07-01
- Page
- Seite 296 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Artikel Produktion Backindustrie ........ 61.000 Maschinen und Metallindustrie . . . 57.000 Druckerei ......... 52.000 Strümpfe ......... 49.000 Tischlerei......... 37.000 Zündhölzer ........ 34.000 Mazzoth.......... 31.000 Schuhe.......... 31.000 Salz........... 28.000 Schokolade und Zuckerwaren .... 25.000 Kleider und Wirkwaren..... 24.000 Baumaterialien........ 23.000 Karton.......... 20.000 Konservierte Früchte...... 20.000 Kies........... 15.000 Metallmöbel......... 15.000 Molkereiindustrie ....... 14.000 Zigaretten und Tabak ..... 13.000 Künstliche Zähne....... 11.000 Stein- und Marmorarbeiten .... 11.000 Wäsche.......... 10.000 Lederwaren (außer Schuhe) .... 10.000 Webwaren......... 9.000 Biskuit.......... 9.000 Papierwaren ........ 9.000 WSW. Wir sehen daraus, daß es der jüdischen Indiistrie in Palästina gelang, den Umkreis ihrer Tätigkeit zu erweitern und in vielen Branchen den Bedarf zu befriedigen. Die Tabelle gibt einen Einblick in die Mannigfaltigkeit der Artikel. Um einen Begriff des Umkreises der Industrie zu erhalten, braucht man bloß die letzten zwei Kategorien (Handwerk und Industrie) der Gewerbezählung zu betrachten, trotzdem bloß die letzte die Industrie im eigentlichen Begriffe umfaßt. Wenn wir selbst die kleinen Handwerksbetriebe aus der ersten Kategorie ausnehmen, so können wir feststellen, daß die jüdische Industrie in Palästina der letzten zwei Kategorien 619 Betriebe mit 7257 Arbeitern umfaßt, im Durchschnitt also 11.7. Simpson machte einen großen Fehler, als er die städtische Industrie als sehr klein bezeichnete (bezüglich jener in den Kolqnien bezweifelt er die Möglichkeit, «sie als Betriebe und nicht viel mehr als Hausindustrien zu bezeichnen). Sein Irrtum war, daß er den Durchschnitt nahm von allen gezählten Betrieben, das heißt Industrie und Handwerk zusammen aus den ersten zwiei Kategorien, und so fand er 4.11 Arbeiter per Betrieb (der jüdischen Industrie,) statt, wie oben berechnet 11.7, oder wenn man die wirklichen Industriebetriebe nimmt (Kategorie 3) 28.7 im Durchschnitt. Das wirkliche Bild ist also ein ganz anderes, als Simpson es zeichnet. Deswegen gewinnt er den sonderbaren Eindruck, als ob die arabischen Fabriken größer wären als die jüdischen, weil nach der Zählung 1928 in der