Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 14 (1931)
- Issue
- Heft 7-9 (Juli 1931)
- Article
- Probleme der Finanzierung des Palästina-Aufbaues
- Date
- 1931-07-01
- Page
- Seite 267 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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pern usw. geprüft und die meisten dieser Gesuche befürwortet. Die 26T Gesamtkosten der befürworteten und von der Treasury bestätigten Projekte hat bis Anfang 1930 sich auf 5,629.494 Pfund belaufen. Die Beteiligung des Fonds daran beträgt insgesamt 1,369.632 Pfund. Unter den Regierungen, die sich, wenigstens im ersten Berichtsjahr, mit keinem Gesuch an den Fonds gewandt haben, finden wir, was nicht Wunder nimmt, die Palästina-Regierung, die anscheinend ihren Developmenteifer erst zu einem späteren Zeitpunkt entdeckt hat. Jedenfalls ist schon aus dieser kurzen Zusammenfassung deutlich zu ersehen, von wie großem Nutzen in mannigfaltiger Beziehung unter den Bedingungen unserer Arbeit in Palästina das Wirken des Colonial Development Fund werden könnte. Die Jewish Agency könnte auf dem Wege über die Palästina-Regierung für verschiedene Developmentprojekte, die letzten Endes nicht nur uns, sondern dem ganzen Lande und dem Fiskus zugute kommen, die Hilfe des Development Act in Anspruch nehmen. Es gibt bestimmte, sehr komplizierte Entwicklungsaufgaben, die ohne eine solche Hilfe für lange Zeit überhaupt schwer durchführbar scheinen und die mit einer Hilfe, die sich nur auf einen Bruchteil der Gesamtkosten des Projekts durchführen lassen. Eines der wichtigsten Beispiele dieser Art — vielleicht das wichtigste — ist die Aufschließung des Hui e- Gebiets für close settlement. Wie Sie aus den Erörterungen der letzten Zeit wissen, bildet das Kernstück dieses Gebiets ein Areal von 55,000 Dunam (davon 40,000 besiedlungsfähig), die Regierungsböden sind und die syrische Konzessionäre auf Grund einer Vorkriegskonzession halten, deren Zeit abgelaufen ist, ohne daß sie irgend etwas mit der Konzession angefangen hätten. Wie Sie weiter wissen, empfiehlt der Bericht Sir John Hope Simpson der Regierung, dieses Gebiet zusammen mit weiteren etwa 100,000 Dunam im Privatbesitz befindlichen Bodens, die für Besiedlung in Betracht kommen, nach Rückfall an die Regierung in eigener Hand zu behalten und für Developmentzwecke zu benutzen. Es ist weiterhin bekannt, daß die Konzessionäre zurzeit mit allerhand spekulationslustigen Reflektanten verhandeln. Dennoch besteht für mich nicht für einen Moment ein Zweifel, daß keiner dieser Faktoren, weder die Regierung noch die jetzigen Konzessionäre, noch irgendwelche Spekulanten auch nur im entferntesten ernsthaft daran denken können, dies Projekt in die Hand zu nehmen. Daß es sich im Hule-Gebiet um einen Bezirk handelt, der vom