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Palästina · 1931-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1931) · p. Seite 185

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
14 (1931)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1931)
Article
Kolonisation im Bergland
Date
1931-05-01
Page
Seite 185 (sequence 13)
Language
German
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von Johnson-Crosbie muß die Wirtschaftseinheit (für den Bodeneigentümer, nicht für den Pächter) 70 Dnnam sein und sich aus Getreidebau und Pflanzungen zusammensetzen. Davon sollen die Pflanzungen 7 Prozent einnehmen, der Rest Getreidebau sein. Die Einnahme würde sein: Pflanzungen 5 Dunam X 2,548 £ £ 12,740 Getreide 63 „ X0,4053/5 „ „ 25,553 im Ganzen £ 38,293 Simpson definiert nicht genau die Wirtschaftseinheit im Berggebiet. Auf Seite 63, wo er Ziffern über das Dorf Bir Sajit bringt, deutet er an, die Wirtschaftseinheit müsse 112 Dunam sein, aber er hält sich nicht damit auf, dies zu begründen. Ich akzeptiere deshalb seine auf Seite 67 gegebene Auffassung, wonach die Wirtschaftseinheit auf unbewässertem Boden nicht weniger als 130 Dunam sein darf. Nach der Zusammensetzung der Wirtschaft sollen 7 Prozent Pflanzungen sein oder in absoluten Ziffern: 9 Dunam Pflanzungen X 2,548 £ £ 22,932 u. Getreidebau auf der Fläche von 121 Dun. X 0,4053/5 „ „ 49,080 im Ganzen £ 72,012 Diese Vergleichungen sprechen für sich selbst, und man braucht kein zu großer Fachmann sein, um zu verstehen, daß es besser ist, 30 Dunam zu bearbeiten und von ihnen 76,440 Pfund zu erhalten als 130 Dunam zu bearbeiten und von ihnen eine jährliche Einnahme von 72,012 Pfund zu erhalten. Und wenn dies von jeder Art von Boden gilt, so gilt es noch in erhöhtem Maße vom Bergland, wo der Streubesitz und die großen Entfernungen die Arbeit der Bauern so erschweren.5) Freilich, Simpson empfand das auch und um meine Ansicht über die Wirtschafteinheit widerlegen zu können, untersuchte er besonders die Lage im Dorf Bir Sajit im Bezirk Jerusalem und fand, daß die durchschnittliche Wirtschaftseinheit in diesem Dorfe pro Familie 40.4 Dunam ist, daß die Fellachen viel Schulden haben, 39 Pfund pro Familie, und außerdem noch Geldunterstützungen von amerikanischen Verwandten erhalten. Es ist schade, daß uns das Material dieser Untersuchung nicht zur Prüfung vorliegt; aber ich glaube, daß auch die im Simpson-Bericht, Seite 63, darüber gebrachten Ziffern ausreichen, zu beweisen, daß diese Untersuchung nicht vollständig ist". Wir wollen die Ziffern prüfen. 5) Einnahmen aus Viehzucht, Geflügelzucht und Lohnarbeit sind in der Pflanzungswirtschaft nicht geringer als in der Getreidewirtschaft. Der Bauer wird genügend Zeit für diese Wirtschaftszweige haben.

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