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Palästina · 1931-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1931) · p. Seite 184

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
14 (1931)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1931)
Article
Kolonisation im Bergland
Date
1931-05-01
Page
Seite 184 (sequence 12)
Language
German
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184» kesserun§ ^er Sorten usw., die Ergebnisse viel bessere sein können. Ich rechnete jedoch mit der Tendenz zum Fallen der Preise und setzte deshalb die Einnahme aus einer Wirtschaft von 30 Dunam auf 160 Pfund fest, die so gut wie gänzlich aus den Pflanzungen stammen sollte: nämlich von 25 Dunam 155 Pfund oder 6,2 Pfund pro Dunam im Durchschnitt. Auch wenn man unterstellt, daß Simpson berechtigt war, die Lage der Pflanzungen im Bergland nicht genau zu kennen, so durfte er doch keinesfalls meinen Vorschlag über die Größe der Einzelwirtschaft im Bergland als „nicht ernst zu nehmen" beurteilen, wäre es auch nur auf Grundlage der logischen Ergebnisse, die sich aus dem Johnson-Crosbie-Berieht bei der Beurteilung der Pflanzungen ergeben. Auf Seite 11 dieses Berichtes sprechen die Verfasser über Pflanzungen und erklären, die durchschnittliche Einnahme aus einem Oelbaum sei 185 Mil und die aus einem anderen Fruchtbaum 125 Mil. Wir wissen genau, daß ein Dunam Olivenpflanzungen 10 bis 12 Bäume enthält; nehmen wir das Minimum, also 10. Was andere Fruchtbäume anlangt, so nennen die Verfasser des Berichtes zwar nicht die Namen, aber aus der Einleitung des Berichtes, Seite 1, sehen wir, daß dabei nicht an Orange oder Weinstock gedacht wird. Daraus folgt, daß die Feige, Aprikose, Pflaume, der Granatapfel, Apfel u. ähnl. gemeint ist. Ein Dunam Feigenbäume enthält 16 bis 22 Bäume und ein Dunam Aprikosen- oder Pflaumenbäume enthält 40 bis 50 Bäume. Der Durchschnitt aller dieser Ziffern ist 32. Es folgt also daraus: 1 Dunam Oliven bringt 10X185 Mil £ 1,850 1 „ and. Fruchtb. „ 32X125 „ „ 4,— im Ganzen £ 5,850 Die Fläche dar Oelbaumpflanzungen ist ungefähr zweimal so groß wie die Fläche der anderen Fruchtbaumpflanzungen. Aus den auf Seite 12, Tabellen XII und XIII, gebrachten Ziffern des Johnson-Crosbie-Berichtes folgt, daß die mit Oelbäumen bepflanzte Fläche in 104 Dörfern (582,951 Bäume : 10 =) 58,295 Dunam beträgt und die Fläche der anderen Fruchtbäume ist (896,525 Bäume : 32 ==) 28,016 Dunam, zusammen also 88,311 Dunam, die zusammen 219,912 Pfund einbringen. Die Durchschnittseinnahme pro Dunam stellt sieh also auf 2,548 Pfund. Eine Wirtschaft von 30 Dunam Pflanzungen kann also ihren Eigentümern 76,440 Pfund bringen. Sehen wir jetzt wieviel eine Wirtschaft im Berglande einbringt, die größer ist als die von mir vorgeschlagene und deren Wirtschaftszweige nach Simpsons Ansicht zu ändern sich nicht lohnt. Nach Ansicht

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