Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 13 (1930)
- Issue
- Heft 4-5 (April 1930)
- Article
- Der Einfluss der jüdischen Aufbauarbeit auf die wirtschaftliche Entwicklung Palästinas und seiner Bewohner
- Date
- 1930-04-01
- Page
- Seite 115 (sequence 3)
- Language
- German
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8.899 Kamele, zirka 100.000 Stück Rindvieh. Der Kapitalwert dieser Herden auf Basis der Vorkriegswerte kann auf insgesamt 750.000 £ veranschlagt werden. Die Verteilung des Bodens. Der Boden verteilte sich nach einer Regierungsschätzung im Jahre 1920 wie folgt: I. Bearbeitete Fläche...........5,450.000 Dunam IL Kultivierbar, aber aus Mangel an Siedlern nicht bebaut............... 3,350.000 Dunam III. Sümpfe, Wälder und Weiden (nicht kultivierbar) 7,660.000 Dunam IV. Flächen, die entweder zu II oder III gehören . 3,340.000 Dunam Eine Schätzung für 1927 ergab: I. Kultiviert (davon 6,000.000 durch Araber) . . 7,000.000 Dunam IV. Unkultivierbar und unter Wegen und Gebäuden 7,500.000 Dunam Beide Aufstellungen entfalten nicht die Böden des Negeb (im Süden), zirka 7 Millionen Dunam, die zum größten Teil wasserarm und unbewohnt sind. Die Bodenfläche, die einen Vermögenswert darstellte, umfaßte also nach beiden Aufstellungen zirka 12,500.000 Dunam. Davon waren vor dem Kriege mehr als 12,000.000, und sind heute etwas mehr als 11,000.000 in nichtjüdischem Besitz. Eine prozentual geringfügige, trotzdem aber hochwertige Fläche des nicht jüdischen Besitzes, 20.000 Dunam, war vor dem Kriege mit Orangen bepflanzt und repräsentierte einen Kapitalwert von 1 Million Pfund. Diese Pflanzungen stellten einen liquiden Wert dar, es gab einen Markt, man konnte sie verkaufen. Die restlichen zirka 12 Millionen waren unbeweglich. Mit Ausnahme jüdischer Käufer waren keine Kaufinteressenten von nennenswertem Umfang vorhanden. Abgesehen von den Versuchen der Effendis, sich Groß* besitz zu Spekulationszwecken zu arrondieren, gab es kaum einen Bodenmarkt. Diese Effendis zahlten nur minimalste Preise, und jedenfalls nur Bruchteile jener Preise, welche die Juden bezahlten. Diese letzteren bewegten sich um die Jahrhundertwende zwischen 5 und 25 Frcs. pro 19,800.000 Dunam II. Brachland...... III. Bebaubar, aber unkultiviert 3,000.000 Dunam 2,500.000 Dunam 20,000.000 Dunam