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Palästina · 1929-04-01 · Heft 4-5 (April 1929) · p. Seite 19

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Journal
Palästina
Volume
12 (1929)
Issue
Heft 4-5 (April 1929)
Article
Haifa und seine ökonomische Bedeutung
Date
1929-04-01
Page
Seite 19 (sequence 19)
Language
German
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zu betrachten, dessen rationelle, gesundheitliche und schönheitliche Gestaltung durch die Aufstellung eines Regionalplanes (regional planning) vorbereitet und nach Möglichkeit gesichert werden sollte. Auch bei einer solchen Planung muß die Möglichkeit gegeben werden, in Fortsetzung des Griinsystems der Stadt ein Grünsystem in der Umgebung anzuschließen, das hauptsächlich den natürlichen Gegebenheiten folgt, wie z. B. entlang dem Strand an dem Dünenhang, entlang den Flußläufen (Kischon, Fuara, Naaraen), an den Berghängen, den Wadis und einigen Aussichtsplateaus des Karmel, um das alte Akko sowie als Trennung zwischen den einzelnen Stadtgebieten, insbesondere an den Grenzen des Industriegebietes. Eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Durchführung einer gesunden städtebaulichen Entwicklung bedeutet Maßnahmen, nach Möglichkeit die Bodenspekulation auszuschließen, Maßnahmen, die um so wichtiger erscheinen, sobald die Steigerung der Bodenwerte infolge der Planung mehr oder weniger ersichtlich werden kann. Flachere und weitere Bebauung an Stellen, an denen es als gegeben erscheint (wie z. B. weiter oben erwähnt, ist eines dieser Mittel). Als zwingendste Forderung der Stunde, aus all dem oben skizzierten hervorgehend, erscheint nach wie vor (vergl. auch meinen Artikel „Palestine and Near East"% Vol. III, Nr. 19) die möglichst sofortige Aufstellung des Generalbebauungsplanes von Haifa. Die Aufstellung dieses Bebauungsplanes muß an sich eine geraume Zeit in Anspruch nehmen und in eingehendster Arbeit durchgeführt werden, wenn es nicht zum Schaden der Entwicklung werden soll. Daher muß, was schon lange hätte geschehen sollen, in möglichst kurzer Zeit der Generalbebauungsplan von Haifa in Angriff genommen werden. Der Wasserreichtum des Jidrobodens. Von Ing. J. Seidener, Tel-Aviv. Zwischen Haifa und Akko münden in der gleichnamigen Bucht zwei Flüsse, der Kischon und der Naamen. Der erstere bildet die südliche und der zweite die nördliche Grenze des Jidrobodens. Obwohl beide Flüsse nur wenige Kilometer voneinander entfernt liegen, haben sie doch ganz verschiedene Gestaltung und noch verschiedenartigeren Charakter. Der Kischon wird von einem Gebiet über 1000 km2 gespeist und führt im Sommer nur sehr wenig Wasser; der Naamen besitzt ein Gebiet von nur 300 km2, führt aber auch im Sommer bis zu 3 m3 Wasser in der

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