Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 12 (1929)
- Issue
- Heft 2-3 (Februar 1929)
- Article
- Die Versorgung der Juden Palästinas mit Spitälern und Polikliniken
- Date
- 1929-02-01
- Page
- Seite 21 (sequence 6)
- Language
- German
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Mentioned entities
- Safed 2× ep/1046078
- Tiberias 2× ep/1048138
- Haifa 1× ep/1047930
- Hebron 1× ep/1047559
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21 Ort Tel-Aviv Nazareth Gaza . . Tiberias Bethlehem Nablus Safed Ein Harod Hebron Acco Bersheba Übertrag Z a h Spitäler . 19 . 1 . 2 . 2 . 2 . 1 . 2 . 1 . 1 . 1 . 1 . 1 1 d e r Betten 1097 104 90 81 72 70 69 64 42 18 15 8 Bemerkungen (darunter 1 städtisch) (darunter 1 städtisch) (darunter (darunter städtisch) städtisch) 34 1730 An erster Stelle steht Jerusalem, das weit über vernünftiges Maß und Zweck mit Spitälern versehen ist, während zur selben Zeit in anderem Landesteilen großer Bettenmangel herrscht. In der Stadt Jerusalem gab es im Jahre 1926 pro 1000 Einwohner etwa 10 Spitalsbetten (die 30 Betten im Lepraspitale und ebenso viele im Erholungsheim Moza nicht eingerechnet); für Stadt und Distrikt Jerusalem sind es etwa 7°/00. Diese Zahlen gelten auch für 1927 und 1928. Zur selben Zeit hatte das übrige Palästina, das für die politischen und religiösen Ambitionen und Aspirationen der Welt von geringerer Bedeutung ist, nur 1.6°/00 Spitalsbetten. Außerhalb der Städte Jerusalem, Jaffa, Tel-Aviv, Haifa, Tiberias und Safed, mit den dazugehörigen Landdistrikten („Subdistricts") gab <es im Jahre 1926 nur l°/00 Betten. Tel-Aviv samt seinem jüdischen Hinterland hat weniger Spitals betten pro 1000 Seel en als ganz Palästina im Durchschnitt. Das Jahr 1927 und 1928 brachte keine nennenswerten Aenderungen. Im Jahre 1926 entfielen in Palästina rund 17% der Gesamtbevölkerung auf Juden, etwa 8.5% auf Christen, der Rest, d. h. rund Dreiviertel aller auf Moslems. Ganz anders die Verteilung der Kranken in den Spitälern. In den staatlichen, städtischen und Volontären Spitälern Palästinas gab es Patienten: in J. 1921-26 J. 1926 Juden . . . 68.458 15.919 Christen . . 25.010 4.071 Moslems . .51.115 8.492= 29% Andere . . 103 42= 0% Unbekannt 18.278 1.678= 5% 163.964 30.202 100% Auf je 1000 Juden entfielen in Palästina HO1), auf ebenso viele Christen 552) und bei Mohammedanern nur 103) (bezw. ohne Beduinen 12] v) Juden: in staatlichen Spitälern 5.5, in Volontären 104,5 (!) Patienten pro 1000 Einwohner. 2) Christen: in staatlichen Spitälern 9.0, in Volontären 46.0 Patienten pro 1000 Einwohner. 3) Mohammedaner: in staatlichen Spitälern 4.0, in Volontären 6.0 Patienten pro 1000 Einwohner.