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Palästina · 1929-02-01 · Heft 2-3 (Februar 1929) · p. Seite 13

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
12 (1929)
Issue
Heft 2-3 (Februar 1929)
Article
Die Rinderzucht in Palästina
Date
1929-02-01
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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13 schaft. Die Tierarbeitstage kommen zum Großteil auf Rechnung des Transportes der Milch auf die Bahn. Auf die Einnahmeseite ist die Milch eingesetzt, und zwar so weit sie durch Verkauf nach außen verwertet wurde, zu dem tatsächlich ab Bahnstation erzielten Preis, für den Verbrauch der eigenen Hauswirtschaft und die Aufzucht wurde der in Haifa erzielte Bruttopreis gerechnet. Es ist nicht zu leugnen, daß der in dieser Bilanz ausgewiesene Gewinn von Pfund 12.— ein lächerlich geringer ist bei einer Gesamtinvestition von rund Pfund 2500.— für lebendes und totes Inventar. Trotzdem lassen sich die Keime einer kommenden Prosperität feststellen. Im vorhergehenden Jahre hatte der Kuhstall, damals in der Qualität des Tierbestandes noch schlechter, mit einer Milchleistung von rund 20.000 Liter ein Defizit von Pfund 200.—. Die Erhöhung des durchschnittlichen Milchertrages nur um Bruchteile muß zu einer Verbesserung der Bilanz führen, deren wichtigste Ausgabenposten dadurch nicht im gleichen Ausmaße gesteigert werden würden. Die nachfolgende Gegenüberstellung von Kühen verschiedener Leistungsfähigkeit, nach Erfahrungen aus dem gleichen Kuhstall, wird ergeben, daß nur bei einer Mindestleistung von etwa 3000 Liter die Rentabilität erreicht witfd. Zur Klarstellung dessen gebe ich hier den Kostenüberschlag für die Haltung dreier verschiedener Kühe in dem gleichen Stall. 1. Eine Damaszener Kuh mit 3000 Liter Milchleistung. 2. Eine Beyruther Kuh mit 2200 Liter und 3. eine arabische Kuh mit einer Leistung von etwa 1500 Liter im Jahr. Tabelle VIII. Bilanz eines Kuhstalles im Emek 1926/27. Ausgaben Pfd. äg. Millmes Einnahmen Pfd. äg. Miflflies Futter: Milch Liter Kraftfutter........124*325 15*422 an Hauswirtschaft . 270*496 Rüben 3 t........ 9*— 7 087 für Aufzucht .... 99*796 Grünfutter 150 t..... 105*280 9*716 Verkauf durch „Maschbir41 . 131-292 501-297 Heu 13V4 t........ 44*320 32^25 - Weide........... 32*000 Fleisch 192V2 Kan Hauswirtschaft 12*500 Stroh.......... 43*200 Dünger 200 Fuhren....... 40*000 Milch zur Aufzucht 7.087 1 99*796 457*941 Wertzuwachs.......... 49*600 Versicherung.......... 17 305 Kälberaufzucht 188*138 Medizinische Hilfe....... 12-820 /- Beleuchtung etc......... 10*256 / Abschreibung vom Baukapital . . 23*620 / „ leb. Inventar . 25*500 X Arbeit / 740 Menschentage .... 193*174 X 49% Tiertage...... 5*890 199*064 X AUg. Ausgaben der Wirtschaft. . 33 053 X 779*559 / Gewinn 11*976 X _ 791*535 791-535 Es sind in dieser Berechnung die Haltungskosten so eingestellt, wie sie sich in dem geschilderten Stall und für individuelle, aber typische Tiere tatsächlich ergeben. Je zwei wichtige Einnahms-, beziehungsweise Ausgabeposten wurden einander gleichgesetzt und daher nicht be-

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