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Palästina · 1928-08-01 · Heft 8-10 (August 1928) · p. Seite 399

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
11 (1928)
Issue
Heft 8-10 (August 1928)
Article
Der Bericht der Untersuchungskommission (Joint Palestine Survey Commission) für die Jewish Agency
Date
1928-08-01
Page
Seite 399 (sequence 10)
Language
German
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399 arbeit im größten Teile des Jahres und einer ungenügenden Leistung bei der Ernte gleich. Eine andere Folge dieser Regel ist, daß aus der Kolonie jene jüdischen Familien ausgeschaltet werden, die ihren Lebensunterhalt durch Lohnarbeit verdienen und diese dem Risiko und der Verantwortlichkeit eines Bauern vorziehen. (Siehe dazu die Artikel von Agr. Hirsch: „Die jüdischen Siedlungsformen'4, Heft 1/2, und die Erwiderung von J. Manoach in Nr. 5/7, — Die Red.) Bewässerung. Die Hulehebene. (Hier wird zuerst die topographische Beschreibung wiederholt, dann heißt es:) Der See wurde gebildet als Folge einer Einschiebung von Basalt in das Jordantal. Durch diese Einschiebung hat der Jordan eine tiefe, schmale Rinne gegraben, die erweitert werden müßte, wenn der See und die Sümpfe drainiert werden sollen. Die wichtigste bewässerbare Fläche im Jordantal ist eben diese in und um die Sümpfe des Hulehsees. Dieses Land ist außerordentlich fruchtbar. Fast die ganze Fläche kann durch Gravitation bewässert werden durch die Quellen, die auf beiden Seiten der Sümpfe von den Hügeln kommen. Zwei Hindernisse stehn der Ausnützung im Wege: Eines sind die großen Kosten der Drainage und das andere die der Erwerbung des Landes. Eine oberflächliche Schätzung der Kosten, inklusive Tiefpflügen, Einzeldrainage, Bewässerung und Zinsen, ergibt 468 Dollar pro acre (d. s. zirka 24 Pfund pro Dunam). (Das Projekt der Hulehkonzession hat die Zionistische Organisation schon wiederholt beschäftigt, — Anm. d. Red.) Das Jordan tal. Eine Fläche von 30.000 Dunam, die begrenzt wird westlich vom Jordan, nördlich vom Tiberiassee, östlich von den transjordanischen Hügeln und südlich vom Jarmuk, ist zum Teile für Bewässerung sehr gut geeignet. In diesem Abschnitt errichtet Ruthenberg seine erste Station. Die Kosten der Bewässerung zu bestimmen, erfordert weitere Untersuchungen. Die Fläche zwischen dem See und Beisan westlich vom Jordan beträgt zirka 40.000 Dunam, von denen höchstens 12.000—15.000 für Bewässerung geeignet sind. Die verschiedenen Quellen dieser Abschnitte sind nicht bedeutend. Die Fläche westlich des Flusses, von Beisan südlich bis zum Wadi-es- Scherar, beträgt zirka 100.000 Dunam. wovon % zur Bewässerung geeignet sind; da aber das Wasser nicht auf einer Stelle konzentriert ist und es entweder zu kostspielig sein wird, es zu sammeln, oder es in kleinen Mengen auf kleinen Flechen verwendet werden wird, so muß man die zu bewässern mögliche Fläche auf 21.240 Dunam reduzieren. Die Fläche westlich des Jordan, von Jsr-el-Mujamieh (wo die Kraftstation Ruthenbergs steht. — Die Red.) bis Beisan, sind 42.300 Dunam, von denen 31.700 als bewässerbar geschätzt werden. Es scheint keine Möglichkeit zu sein, in der Zone südlich von Beisan Wasser in größeren Mengen aufzuspeichern, wo die Erdschichten meist aus Tuffstein sind. Im Norden sind Basaltzonen, wo ein geeignetes Bassin errichtet werden könnte, doch dies bedürfte längerer Untersuchung. Die bewässerte Fläche um Jericho kann erweitert werden durch Reinigung der Quellen und sparsameren Gebrauch ihres Wassers, ferner durch Drainage der Sümpfe östlich des Toten Meeres. Mit der vollen Ausnüfzung der Jordan- Wasserkräfte werden die niedriggelegenen fruchtbaren Böden entlang des Flusses . bewässert werden, doch fehlen noch Unterlagen für eine genauere Schätzung. Es scheint aber sicher, daß genügend Wasser für alle Ländereiea, auf die noch mit wirtschaftlichem Erfolge das Wasser gehoben werden kannf vorhanden ist. Die Küsten-ebene nördlich' v.on Akko. Diese Zone zwischen See und Mügem Böden mit -Jfca^s|gem ^ands4^^ Ü^äern, 'W&mr l^alks^dsiein -ist ^erfalrraings-

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