Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 11 (1928)
- Issue
- Heft 8-10 (August 1928)
- Article
- Der Bericht der Untersuchungskommission (Joint Palestine Survey Commission) für die Jewish Agency
- Date
- 1928-08-01
- Page
- Seite 396 (sequence 7)
- Language
- German
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396 K u 11 i v i e r b a r e F1 ä c h e, Kultivierbar Nicht Distrikt iefchteW?SSYchwere zusammen bewässerzusammen ku£bar insgesamt 1/ Küstenebene von Haifa- Wadi Scheriah Böden Böden bar In Du oam: 1,175.500 1,076.000 2,251.500 410.000 2,661.500 1,450.000 4.111.5(0 21 Ebene nördlich von Akko 24.000 46.000 70.000 70.000 60.000 130.000 3/Haifa-Akkoebene 11.000 22.000 33.000 33.000 20.000 53.000 4/ Ebene von Esdralon 1,501.000 1,501.000 97.000 1,598.000 399.000 1,997.000 5/Tal von Jezreel 44 300 44 300 13.300 57.600 13.300 70.900 6/ Huleh 120.000 120.000 120.000 30.000 150.000 7/ Jordanelene, Ostseite südlich von Tiberias 24.000 24.000 24.000 6.000 30 000 8/ Jordanebene, Westseite von Tiberias bis Beisan 71.000 71.000 71.000 106.000 177 000 9/ Unteres Jordantal _ 30.000 30.000_30.000_ zusammen Dunam 1,264500 2,883.300 4;144.ö00 520.300 4,655.100 2,084.300 6,719.400 Der folgende Abschnitt, betitelt „Immigration", behandelt die geltenden Immigrationsbestimmungen, sowie Statistiken über Immigration und Emigration. Es folgt der Abschnitt „Landwirtschaftliche Kolonisation", den wir ausführlich wiedergeben, Landwirtschaftliche Kolonisation. Nach Daten über die Fläche sagt der Bericht, daß für die jüdische Kolonisation in ihren jetzigen Standorten noch weiterer Boden erhältlich wäre. Große Strecken Landes sind im Süden (Negeb) zu erwerben möglich. Es besteht noch keine Untersuchung über die zur Irrigation nötigen Wassermengen. Das Jordantal ist für Zuckerrohr, Bananen, Datteln etc. geeignet. Während für den größten Teil Palästinas die Schafherden, sowie Felder von Weizen und Gerste charakteristisch sind, findet sich ein viel höherer Typus der Landwirtschaft bei Deutschen und Juden, aber auch in der Nachbarschaft ihrer Kolonien bei Arabern. Die Schwierigkeiten der Wirtschaften sind mangelnde Irrigation, Unfruchtbarkeit des Bodens, Fehlen animalischen Düngers, Entfernung von großen Konsummärkten etc. Die Kommission hält aber keine dieser Schwierigkeiten für unüberwindlich. Die jüdischen Siedler machen bemerkenswerte Fortschritte in der Hebung der Erträgnisse. Am besten zeigt dies die Milchergiebigkeit ihrer Kühe von 2500 bis 3000 Litern, gegen bloß 700 der arabischen. Die Kulturen. Die Orange spielt im Wirtschaftsleben die vorherrschende Rolle. Die zentrale Hochebene ist für deren Kultur ungeeignet, ebenso das Emek (schwerer Boden, wenig Regen und Irrigation). Sie ist möglich im oberen Jordantal, wenn ein entsprechender Windschutz etabliert werden kann. Was das untere Jordantal betrifft, so sind die in der Nähe von Jericho produzierten Orangen süßer als die an der Küste gezogenen und sie reifen früher. Es ist nötig, die Möglichkeiten der iOrangenkultur in dieser sehr heißen Zone zu untersuchen. Die Regierungsstation in Jericho ist damit beschäftigt. Der Orangenindustrie fehlt noch eine zentrale Organisation. Solange der größte Teil des Verkaufes sich durch arabische Händler vollzieht, die eben nur Händler sind und sich um die Verbesserung von Produktion und Packung ebenso wenig kümmern, wie um Entwicklung der Absatzmöglichkeiten, kann kein größerer Fortschritt erwartet werden.