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Palästina · 1928-03-01 · Heft 3-4 (März 1928) · p. Seite 124

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
11 (1928)
Issue
Heft 3-4 (März 1928)
Article
Die Aussichten der Metallindustrie in Palästina
Date
1928-03-01
Page
Seite 124 (sequence 4)
Language
German
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124 Tabelle IL Gesamtexport Gesamter Export aus E. I. an Export an Metall- Nach in den Jahren Fertigfabrikaten inQden Jahren ^tfTfaSi 1926 1925 1926 1925 1926 1925 Pf. St. Pf. St. Pf. St. Syrien....... . .165.112 158.102 Waschseife 15.319 14.888 213 366 Sonst Fabrik. 14.076 5 260 Ägypten ....... 417.392 612.261 Waschseife 154882 232167 358 409 Sonst. Fabrik. 5316 5.144 Irak.......... 795 52.321 368 820 — — Persien........ 30 26 31 26 - — Türkei ..... . . .14.125 12 136 37 38 — Sudan ........ 13 95 6 95 - Cypern........ 412 1.171 120 145 - - Aden......... 39 716_15 — — Total......... 597.918 836 828 190170 258 583 571 775 Transjordanien..... 3.589 106 _ ■ _ Arabien........ 303_18_— _83 Total......... 3 892 124 — 83 Aus dieser Tabelle IL ersehen wir, wie besonders gering unsere Geschäftsbeziehungen zu diesen für unsere gesamte Wirtschaft so wichtigen Ländern sind. An einem Gesamtimport der erstgenannten acht Länder von 135,470.000 Pfund nehmen wir mit 598.000 Pfund, d. i. 0.44%, Anteil. Am Importe dieser Länder an Metallindustriefabrikaten im Werte von 15,150.000 Pfund sind wir überhaupt nicht beteiligt. Und doch wird in Erez-Israel nur dann eine Industrie existieren können, wenn es uns gelingt, für sie in erwähnten Orientländern einen Absatzmarkt zu erobern. Dabei ist der dort für Metallindustrieprodukte vorliegende Bedarf hinreichend groß, um eine richtige Auswahl an hochwertigen Fabrikaten vornehmen zu können. Wenn wir nun annehmen, daß es bei der Aufnahmsfähigkeit dieses Marktes gelingen dürfte, unter dem Gesamtimporte an Metallindustrieprodukten nur 5 Prozent — und es dürfte dies gewiß möglich sein — solcher hochwertiger Fabrikate herauszufinden, die rentabel bei uns erzeugt werden können, so würde sich dadurch für uns ein Markt von 77.500 Pfund ergeben. Nehmen wir wieder einen durchschnittlichen Jahresfakturenumsatz von 375 Pfund per Arbeiter an, so würde sich schon daraus ein Arbeitsmarkt für 2000 Arbeiter ergeben. Dabei würde sich im Zusammenhang mit einer Produktion für den * Bedarf eines so aufnahmsfähigen Marktes, wie ihn der Orient abgibt, ein weiterer Vorteil ergeben. Es werden nach Erez-Israel manche Metallindustrieprodukte importiert, die man sehr rentabel und konkurrenzfähig für Inlandsbedarf erzeugen könnte. Die eingeführten Quantitäten reichen jedoch nicht aus, um für diesen Zweck in Betracht kommende Betriebe ganz beschäftigen zu können. Es muß aber andererseits gewiß möglich sein, den zweiten Teil der notwendigen Aufträge aus den erwähnten Orientländern, bei ihrem reichen Bedarf, hereinzubekommen. Wenn auch bei diesem Export nicht dieselbe Rentabilität wie bei Produktion für Inlandsbedarf zu erreichen sein wird, so wird er doch zusammen mit einer Produktion für den Inlandsbedarf zur Existenzfähigkeit solcher Betriebe beitragen können. Bisher war Syrien (siehe Tabelle II) — wenn man von der ausgeführten Waschseife absieht — fast das einzige Exportgebiet für unsere

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