Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 10 (1927)
- Issue
- Heft 10-11
- Article
- Die Frage des syrischen Handelsvertrages
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 506 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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506 den Angaben der amtlichen Statistik über den gesamten Strumpfr Warenexport gegenüber. Die Ziffern wurden größtenteils in meiner Gegenwart aus den Geschäftsbüchern aufgezogen. Angaben der Fabrik Angabendes in Pfunden Zolldepartementsin Pfunden Jänner 1927 483 — Februar 1927 246 — März 1927 677 — April 1927 380 902 Es zeigt Sich also eine krasse Differenz, die beweist, daß bei der Erfassühi dfcä Exportes irgendetwas nicht in Ordnung ist. Aehnlieh ist es mit anderen Waren, z. B. mit Sohlenleder, dessen Export dem Werte nach eine viel wichtigere Rolle spielt. Die Socken wurden nur als ein Beispiel herausgegriffen. Vergleicht man die Ziffern des Exportes dieser erwähnten Fabrik; die typisch für unseren ilndustriewarenexport überhaupt sind, mit denen des Vorjahres, dann ergibt sich folgendes Bild: Exportwert: Erstes Quartal 1926 ....... 84 Zweites Quartal 1926 ...... 564 Drittes (Quartal 1926 ...... 269 Viertes Quartal 1926 .. .... .1160 Erstes Quartal 1927 ....... 1406 Zweites Quartal 1927 . . ... . 1779 ' Die Gesamtausfuhr im ganzen Jahre 1926 betrug 2078 Pfund (im Jahre 1925 : 289 Pfd.), im ersten Halbjahr 1927 dagegen bereits 3185! (Der Unterschied dieser Ziffern gegenüber der Addition der obenstehenden Einzelposten erklärt sich daraus, daß bei diesen die Dezimalen fortgelassen wurden.) Diese Ziffern über eine für den Export nach Syrien typischen Fabrik, <ier ähnliche Angaben anderer Unternehmungen zur Seite gestellt werden könnten, beweisen, daß die Industriewarenausfuhr dorthin nicht mehr in das Gebiet nebelhafter Zukunftstfäüme gehört, sondern bereits mit Erfolg begonnen hat und sich in ein§ip Tempo fortsetzt, das sie schon in naher Zeit zu einem wichtigen (Faktor in unserer Handelsbilanz machen kann. Mit dem Hinweis auf die absolute Kleinheit der Ziffern kann man daher nicht argurnentieren, denn diese Ziffern schwellen von Quartal zu Quartal an und sind keine festen Größen. Ihr Einfluß auf den Geschäftsgang der Industrie ist aber weit stärker als ihrer Höhe entspricht. Ein Teil, der Fabriken hat sich bereits auf die Fabrikation spezieller Artikel für Syrien eingestellt, deren Absatz im Inland nicht in Frage komrtit, und finanziert einen bestimmten Prozentsatz seines« Inlandsabsatzes djirch diesen Export. Denn was die Ausfuhr nach Syrien so wertvoll und verlockend macht, ist der Umstand, daß sie durchwegs entweder gegen