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Palästina · 1927-01-01 · Heft 8-9 · p. Seite 400

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
10 (1927)
Issue
Heft 8-9
Article
Mittelstandskolonisation
Date
1927-01-01
Page
Seite 400 (sequence 3)
Language
German
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400 Produktion. Es gibt keine genaue Statistik, jedoch hat man an Hand der Exportziffern nach England, das zirka 60 bis 70 Prozent der Ausfuhr abnimmt, einen guten Ueberblick über die Orangenproduktion. Colonel Sawer, der Direktor des landwirtschaftlichen Departements gibt in seinem letzten Bericht von 1925 folgende Exportziffern an: 1922 . . 1,238.899 Kisten im Werte von äg. Pfd. 335.228 1923 . . 1,592.685 „ „ „ „ „ „ 424.448 1924 . . 1,880.783 „ „ „ „ „ „ 460.350 1925 . ...1,868.291 „ „ „ „- „ „ 551.463 Der Export in der Saison 1926/1927 wird auf über 2 Millionen Kisten geschätzt; die wirkliche Produktion dürfte um zirka 10 bis 20 Prozent höher sein, wenn man den Abfall und die im Lande konsumierte Frucht berücksichtigt. Verhältnis zur Weltproduktion. Palästina steht in der Weltproduktion an sechster Stelle, hinter Ü. S, of America, Spanien, Italien, Japan und Südafrika. In Kalifornien allein standen 1922 nach der offiziellen Statistik 198.052 Acres, das heißt 800.000 Dunam unter Orangenkultur, mit einem Ertrag von 18,700.000 Kisten. 1924 waren es nach Wickson 22,000.000 Kisten im Werte von ca. äg. Pfd. 10,000..000. Florida erzeugte in dem gleichen Jahr 13,400.000 Kisten im Werte von 43A Millionen Pfund. In Spanien wird die Anbaufläche von Weinberg auf etwa 1,000.000 Dunam angegeben mit einem,jährlichen Ertrag von 24,000.000 Kisten. Palästina hat zirka 30.000 Dunam volltragender Orangerien und in den letzten drei Jahren etwa 10.000 Dunam neu angelegt. Da der Ernteertrag in den letzten vier Jahren durchschnittlich zwei Millionen Kisten betrug, so ist der Ertrag in Palästina .per Einheit weit größer als in Kalifornien und Spanien. Weinberg schätzt die palästinensische Produktion auf 5 Prozent der Weltproduktion, während sie bei Wickson kaum 2 Prozent ausmachen würde. Wickson schätzt nämlich die Weltprodufktion für 1925 auf 100 bis 120 Millionen Kisten; von diesen produzieren die Vereinigten Staaten 36 Prozent, Spanien 25 Prozent, Italien 22 Prozent und Japan T'h Prozent. Anbaugebiete und Anbaumöglichkeiten. Das heutige Anbaugebiet der Jaffaorange erstreckt sich etwa, abgesehen von Enklaven bei Jericho, vom Zentrum Jaffa in der Küstenniederung 60 bis 70 Kilometer nach Norden und Süden. Nesie und Benjamina sind die nördlichsten, Gaza der südlichste Punkt; auch das künftige Anbaugebiet wird sich innerhalb dieser Grenzen halten müssen, im Norden aus Gründen der Bodenqualität, im Süden wegen der Wasserfrage. Um sich -Vorstellungen über künftige Anbaumöglichkeiten zu machen, muß man die Bedingungen er-

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