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Palästina · 1927-01-01 · Heft 8-9 · p. Seite 362

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Journal
Palästina
Volume
10 (1927)
Issue
Heft 8-9
Article
Die Rentabilität der Gemüsekulturen in Palästina
Date
1927-01-01
Page
Seite 362 (sequence 4)
Language
German
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362 serung nur eine Hinte jährlich machen, und die Erträge sind von günstiger Witterung sehr abhängig. Beim Feldgemüsebetrieb mit Bewässerung stehen den höheren Gestehungskosten an Arbeit, Wasser und Düngung größere Sicherheit % und Menge bezüglich der Ernte, gegenüber; es lassen sich mit Bewässerung fzwei Ernten jährlich erzielen.! Die Gemüsegärtnerei ist die intensivste Form des Gemüsebaus. Sie rechnet mit noch höheren Investitionen an Arbeit, Düngung und Betriebsmitteln. Dafür kann sie aber auf sehr reiche und sichere Ernten, zählen; die auch in bezug auf Qualität den im Feldgemüsebau erzeugten gegenüber viel höherwertig sind. Man kann mit gartenmäßigen Methoden zwei- bis viermal jährlich von derselben Fläche ernten.' Bevor nun einige Zahlenbeispiele gegeben werden, sei nochmals wiederholt: Es ist aus den oben -angeführten Gründen unmöglich, allgemeingültige Zahlen zu nennen; es herrscht dazu noch eine zu große Unsicherheit der Markt- und Produktionsverhältnisse Palästinas. Es sind Fälle nicht selten, daß geschickte Gemüsegärtner durch geeignete Düngung -und Bearbeitung viermal so hohe Bruttoeinnahmen erzielen wie andere, die diese Dinge vernachlässigen; analog ist es mit den Gestehungskosten und Preisen, die sich für die Gemüse erzielen lassen. Dies vorausgeschickt, seien jetzt ungefähre Minimal erträge und Preise der wichtigsten Gemüse für die drei Wirtschaftstypen gegeben, deren Zweck es ist, einen annähernden1 Begriff dieser Verhältnisse zu vermitteln. Erwähnt sei noch, daß die im Gemüsegarten erzeugten Gemüse infolge ihrer besseren Qualität meist höhere Preise bringen als die des Feldgemüsebaus. Die Erträge sind in Rottein (1 Rottel zirka 2*U Kilogramm) angegeben.; - Durchschnittlicher Ertrag pro Dünam Ungefähre Preise ägypt. Pfd. ohne Bew. mit Bew. Gemüsegarten pro Rottel Mohrrüben .... 100-150 150-200 200—300 0,03-0,06 Grüne Bohnen . . 30-75 50-100 100-150 0,06-0,09 Rote Rüben . . . 100-200 150-250 200-350 0,03-0,06 Rettiche ... . . 100-150 150-200 200-300 0,03-0.06 Blumenkohl . . . 400-600 500-700 600-1000 0,005—0,03 Köpfe Köpfe Köpfe pro Kopf Weißkohl .... 200-400 300-500 400^-900 0,01-0,03 300—500 400-600 500-900 0,01-0,12 Eierfrüchte . . — 500-700 700—1200 0,005-0,09 Gurken ... . . 30—50 -50-75 75-125 0,03-0,12 Melonen..... 600-900 900-1500 900-2000 0,005 - 0,03 Stück, Stück Stüek pro Stück Wassermelonen . .200-400 300-500 ■ '.■ — 0,01-0,02 ,;-.j;r.-:E$ ^rgibt sich; aus dieser Tabelle; daß die ungefähren Bruttoerträge P^v ohne- Bewässerung zirka 3 bis

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