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Palästina · 1927-01-01 · Heft 6-7 · p. Seite 276

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
10 (1927)
Issue
Heft 6-7
Article
Untersuchung von zwölf Wirtschaften einer Kolonie
Date
1927-01-01
Page
Seite 276 (sequence 16)
Language
German
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276 die einheimische Bevölkerung sich mit dem arabischen, meist sehr infizierten Gemüse begnügt; auch haben sich unsere aus den nördlichen Ländern stammenden Einwanderer noch nicht an unser Gemüse gewöhnt. Um den europäischen Markt (Wien, Berlin etc.) zu gewinnen, werden derzeit die ersten Schritte gemacht. Es ist noch in den meisten Wirtschaften ein Mangel an Wasser; wenn aber die Bewässerung durchgeführt werden wird, dann wird der Futterbau nebst dem Gemüsebau in Schwung kommen und eine entsprechende Umwälzung auch im ganzen Wirtschaftssystem eintreten. Tabelle VIL Dungverbrauch (1925-26). Handelsdünger Stalldünger ummer Name zu 1jährigen Pflanzen zu Obstbau zu 1 jährigen Pflanzen zu Obstbau Z ■ kR D. kg D Fuder D Fuder D 1 2 3 4 5 , 6 7 8 9 10 11 12 Aleph Beth 1 Beth 2 Beth 3 Gimel Daleth 1 Daleth 2 Teth Jod Lamed Kuf Schin 450 800 600 650 525 1000 350 800 700 , 500 600 1000 40 22 25 40 25 22 10 37 18 23 17 38 —: — 22 30 " 15 15 20 5 17 25 40 20 6? 3 3 ■ 2 1,5 2 5 2 3 6 6 0 5? 8 15 12 6? 5 2 1,5 Ueber den Nutzen des Düngers, künstlichen wie Stalldünger, sind sich alle unsere Kolonisten klar. Es ist leider das Jahr 1926 regenarm gewesen und die Wirkung des Düngers ist ausgeblieben. Die Kolonisten haben auch nicht die Zusammensetzung des chemischen Düngers angegeben. Da aber die meisten Siedler den Wert jedes Bestandteiles praktisch und theoretisch kennen, so ist anzunehmen, daß das Verhältnis der einzelnen Teile den Bedürfnissen des Bodens und der Pflanzen Rechnung getragen habe. VIII. Gebäude. Alle Kolonisten wohnen in Holzbaracken mit zwei kleinen Zimmern •und dabei ist oft noch eine kleine Küche und Veranda. Dagegen sind die Kühställe (zusammen mit Pferdestall) aus festem Material (Steine oder Ziegel) gebaut. Die meisten haben hoch aus Holz oder Blech gebaute ein bis zwei Kammern öder Speicher für Futter, Geräte etc.; für Geflügel sind hübsche, aus Holz (nur einige aus Zement) gebaute Ställe in j den meisten . Höfen vorhanden. Mehrere Siedler haben schon die Woh-

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