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Palästina · 1927-01-01 · Heft 1-2 · p. Seite 31

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
10 (1927)
Issue
Heft 1-2
Article
Die Finanzierung des Siedlungswerkes
Date
1927-01-01
Page
Seite 31 (sequence 6)
Language
German
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31 Sterl 320 als Hypothek von 40 Prozent auf die Orangenpflanzung (Anlagewert Pfd. Sterl. 800), Pfd. Sterl. 180 als Hypothek von 60 Prozent auf" die Gebäude (Wert ohne Boden P£d* Sterl. 300); ■ d) Die zweite Hypothek soll durch die Siedlungsbank aus den Mitteln des Kereri Hajessod .gegeben werden, indem der Keren Hajessod, der bisher direkt für die landwirtschaftliche Kolonisation Gelder ausgab, in Zukunft diese Gelder alljährlich durch Kauf von Aktien der Land Settlement Bank neu zuführen soll. c) Die erste Hypothek isoll aus einer großen Anleihe gegeben werden, welche die »Land Settlement iBank durch Ausgabe von Obligationen erhält, die mit 6 bis 7 Prozent verzinst und binnen 40 Jahren amortisiert werden sollen. f) Indem wir die Frage der Verzinsung der zweiten Hypothek vorläufig beiseite lassen und uns nur mit der Frage, der Sicherheit der Verzinsung und Rückzahlung der ersten Hypothek beschäftigen, kommen wir zu folgenden Resultaten: aa) Bei einem Zinsfuß von 6 bis 7 Prozent würde jeder Siedler, der eine (gemischte Wirtschaft anlegt/ für die als erste Hypothek gegebenen Pfd. Sterl. 350 jährlich 21 bis 24 Pfd. Sterl. Zinsen zu zahlen haben. Ein Orangenpflanzer hätte Pfd. Sterl. 30 bis 35 zu zahlen. bb) Wenn das Darlehen binnen vierzig Jahren amortisiert sein soll, würde es genügen, wenn der Siedler vom 16. Jahre ab außer den Zinsen noch etwa 2 Prozent jährlich während 25 Jahren zahlt. Die Zahlung des Siedlers mit gemischter Wirtschaft auf die erste Hypothek von Pfd. Sterl. 350 würde also vom 16. bis 40. Jahre 'Pfd. Sterl. 28 bis 31V2 jährlieh betragen; die Zahlung des 'Orangenpflanzers Pfd. Sterl. 40 bis 45. cc) Wir haben bisher fast keine Erfahrungen über die Leistungsfähigkeit unserer Siedler, die eine gemischte Wirtschaft führen, zur Zahlung von Zinsen. Fast alle unsere Siedlungen — sogar die wenigen vor dem Kriege gegründeten— haben erst nach dem Kriege ihre definitive Ausgestaltung erhalten, und so sind sie noch ganz jung. Immerhin haben die Siedler im Durchschnittan Oscher und an Werko für die Gebäude etwa Pfd. Sterl. 5 pro Siedler jährlich .mehr bezahlt als das Land an Steuern vor der Besiedlung der Regierung einbrachte. Wenn diese Pfd. Sterl. 5 durch die von uns oben erwähnte Steuerregelung mit der Regierung in Wegfall kommen, so würden für die ersten 15 Jahre der Uebergangszeit von dem Siedler mit gemischter Wirtschaft noch Pfd. Sterl. 16 bis 1972 jährlich aufzubringen sein, von deren Zahlung er bisher befreit war. Wir halten -die Aufbringung dieser Summe 'dann für durchaus möglich, wenn durch die 'Gründung der Siedlungsbank unser ganzes Siedlungswerk eine feste Basis erhält. Viele von den Siedlern, mit denen ich wegen dieser Frage der Zinsenzahlung in der letzten Zeit gesprochen habe, wiesen darauf hin, daß die Unregelmäßigkeit, mit der sie die zur Ansiedlung notwendigen Gelder vom Kefen* Hajessod erhielten, ihnen ' viel

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