Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 8 (1911)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Die Bedingungen der jüdischen Bauernkolonisation in Palästina
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 91 (sequence 3)
- Language
- German
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fährt man gewöhnlich in den galiläischen Kolonien. Die 150 Dunam für die Winterfrüchte besäte er: 50 Dunam für Weizen, 50 Dunam mit Gerste, 50 Dunam mit Hafer. Die 100 Dunam für Sommerfrüchte besäte er zu gleichen Teilen mit vier verschiedenen Sorten von Hülsenfrüchten. Sehen wir zuerst, was die Saat kostet und was sie einbringt. Auf den betreffenden Parzellen wird gesät und geerntet: Gesät 57» Kel Weizen ä 70 P. 385 P. 9 „ Gerste ä 40 P. 360 „ 12 „ Hafer ä 30 P. 360 „ 6 „ Ful ä 48 P. 288 „ 27^ „ weiße Erbsen ä 60 P. 150 „ V» „ Durrha ä 547« P. 22 „ 7^4 „ Sezame ä 125 P. 27 „ Total . 1592 P. j In Franken ausgedrückt..... 292 Frcs. j i Geerntet 38 Kel Weizen ä 70 P. 2660 P. 90 » Gerste ä 40 P. 3600 „ 144 n Hafer ä 30 P. 4320 „ 30 » Ful ä 48 P. 1440 „ 15 n weiße Erbsen ä 60 P. 900 „ 25 » Durrha ä 547» P. 1360 „ 12 » Sezame ä 125 P. 1500 „ Total . 15.480 P. In Franken ausgedrückt .... 2840 Frcs. Also das Einkommen des durchschnittlichen jüdischen Kolonisten in Galiläa unter den gegebenen Umständen, das ist b e i d e r a u s s c h 1 i eßlichen Beschäftigung mit de; Feldwirtschaft, beläuft sich jährlich auf 2840 Franken. Dabei sei noch bemerkt, daß wir die Resultate einer mehr als mittelmäßigen Ernte berechneten, die aber auch tatsächlich realisiert wird. 91