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Palästina · 1907-09-01 · Heft 9-12 (September 1907) · p. Seite 248

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
4 (1907)
Issue
Heft 9-12 (September 1907)
Article
Die Aktiengesellschaft "Geulah", ihre Entstehung, Bedeutung und bisherige Tätigkeit
Date
1907-09-01
Page
Seite 248 (sequence 6)
Language
German
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— 24S — S. Barbasch, Dr. Bernstein-Kokan, J. Goldberg, W. Gluskin, A. Grünberg,. M. Disenghof, Dr. Mandelstam, Agronom Soskin, Ingenieur Temkin, Agronom Ettinger, Rechtsanwalt Jassinowsky und M. Feldstein. Mit der tatsächlichen Leitung der Geschäfte wurde aber Herr Wilh. Ettinger in Odessa betraut, der seitdem sich voll und ganz der „Geulah" in uneigennütziger Weise widmet. Am 11. August 1904 wurden die Statuten der Aktiengesellschaft „Geulah" offiziell genehmigt. Die wesentlichsten Punkte dieser Statuten seien hier wiedergegeben, § 1. Mit Sitz in Waischau und Zweigniederlassung in Odessa wird eine Kommanditgesellschaft gegründet, deren Zweck der Export und Import verschiedener Waren, sowie der An- und Verkauf von Land in Syrien und Palästina ist. Als verantwortliche Mitglieder sind in diese Gesellschaft eingetreten die Herren Ch.Ettinger-Odessa J.Goldherg-Wilna und W.Grluskin- Warschau. Alle anderen treten nur als außerordentliche Mitglieder ein, die nur mit ihrem eingezahlten Kapital haften, sonst aber keine persönliche Verantwortung für die Handlungen der Gesellschaft übernehmen. §3. Das Grandkapital der Gesellschaft wird auf 100 000 Rubel festgesetzt. § 4. Das Grundkapital der Gesellschaft wird gemäß Artikel 38 des russischen Handelsgesetzbuches in 1000 Teilhaberscheine oder Aktien eingeteilt, jede Aktie mit 100 Rubel berechnet. Den Mitgliedern der Kommanditgesellschaft werden über ihre Einlagen und zur Beglaubigung ihres Anspruches auf ihren Namen lautende und von den verantwortlichen Firma-Mitgliedern unterschriebene Bescheinigungen ausgestellt. Die neue Gesellschaft „Geulah" gewann auch bald die Sympathie der national-jüdischen Kreise, die hervorragendsten Führer der Zionisten und Chowewe-Zion zeichneten Aktien der „Geulah" und das ermunterte auch das übrige jüdische wohlhabende Publikum, der Gesellschaft allmählich beizutreten. Ein Jahr nach ihrer Eintragung war die „Geulah" finanziell stark genug, um mit ihren eigentlichen Operationen in Palästina selbst zu beginnen und eine beständige Vertretung im Lande selbst einzurichten. Im Herbst 1905 wurde unter Leitung eines ihrer ersten und eifrigsten Mitbegründer M. Disenghof ein Landbureau in Palästina eingerichtet, das bei allen Operationen in engster Fühlung mit dem Direktorium der A.-P. C. und mit den anderen Organen und Vertretungen der Zionistischen Organisation womöglich Hand in Hand zu gehen hatte. Bei jedem Landankauf sollte mit einer peinlichen verfahren werden, die Beschaffenheit des Bodens sollte von einem Sorgfalt sachkundigen Agronomen, das Klima von einem Arzte begutachtet werden. Betreffs der Grenzen und Nachbarorte sollen keine Unklarheiten und Mißverständnisse zugelassen werden, sondern dieselben müssen ganz genau und präzise im Kuschan angegeben werden. Die Anzahl der Dunam muß durch eine spezielle sackkundige Messung festgestellt

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