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Palästina · 1903-01-01 · Heft 3-6 · p. Seite 133

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Journal
Palästina
Volume
2 (1903-1904)
Issue
Heft 3-6
Article
Der Baumwollbau in Ägypten
Date
1903-01-01
Page
Seite 133 (sequence 5)
Language
German
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PALMENLAXDSCHAFT AM NIL. Oktober zwischen 22,7—24,0°. Der 37. Breitengrad bildet ungefähr die Nordgrenze des Baumwollbaues; eine Höhengrenze der Temperatur scheint es für denselben nicht zu geben. Regenreiche Klimate sind für eine Baumwollkultur sehr ungünstig, da dort die Ernte durch etwa eintretende unerwartete atmosphärische Niederschläge ausserordentlich gefährdet wird. Auch alle feuchten, sumpfigen oder schlecht drainierten Stellen sind ungeeignet. In bezug auf die Bodenart, sowie auch innerhalb der angegebenen Grenzen bezüglich des Klimas sind die Ansprüche der ägyptischen Baumwollpflanze, entsprechend den eigenartigen Vegetationsbedingungen des Nillandes, verschieden von der amerikanischen. Die drei zu Anbauversuchen in fremden Ländern geeignetsten Sorten lassen sich etwa wie folgt vergleichen: Aegyptische Saat ist am besten geeignet für regenarme oder regenlose, auch lufttrockene und. heisse Gebiete, eine reichliche künstliche Bewässerung vorausgesetzt. Gedeiht vorzüglich auf reichen, schweren Ton- oder Lehmböden. Sea-Island-Saat ist relativ am besten geeignet für feuchtere, besonders luftfeuchte Gebiete, wo eine Bewässerung der Felder nicht oder nicht regelmässig stattfindet. Gedeiht am besten auf feinsandigem, ziemlich durchlässigem Boden, sandigem Lehmboden und dergl.

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